EUV klärt über Dichtheitsprüfung und ihre Kosten auf

Hausanschlüsse

CASTROP-RAUXEL 18.000 Häuser der Stadt haben einen Anschluss am öffentlich Kanal. Die meiste Zeit ist das problemlos - aber ab und an kommen Kosten auf die Hauseigentümer zu: für die Dichtungsprüfung zum Beispiel.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 01.07.2009, 17:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hausaufgaben also für den Anschlussnehmer, der über sein Grundstück hinaus für „seinen“ Kanal bis zur Straßenmitte zuständig ist, und für den Stadtbetrieb. Der EUV betreibt informatorische Vorsorge, um die Bürger nicht im Regen stehen zu lassen, sondern sie zu Experten zu machen. Deshalb tourt der EUV schon seit Wochen durch die Stadtteile, um zum Beispiel auch zu verhindern, dass die Bürger auf dem Riesenmarkt für Anbieter-Firmen der Dichtheitsprüfungen an suspekte Unternehmen geraten.

Die EUV-Experten gehen davon aus, dass bei ungefähr 60 Prozent der Altbauten gravierende Probleme bei der Dichtheit auftauchen. In der Regel müssen die Hauseigentümer mit einem Betrag zwischen 200 und 500 Euro für die Prüfung rechnen, die nach 20 Jahren erneut fällig wird. Plus die Kosten für eine Sanierung, sollte sie denn notwendig sein. Vorsichtig geschätzt liegt die bei 150 Euro pro laufendem Meter.

Materialpreis und Zeitfaktor können den Preis nach oben drücken. Die gemeinsame Auftrags-Vergabe von Siedlergemeinschaften etwa an eine Fachfirma dagegen kann die Kosten reduzieren. Beim Wurzeleinwuchs städtischer Bäume in private Leitungen gilt grundsätzlich das Verursacherprinzip. Hat die Wurzel sich durch die Leitung gebohrt,  beteiligt sich die Stadt an den Sanierungskosten.

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