Fachhochschule: Vom Verwirrspiel unbeeindruckt

CASTROP-RAUXEL Die FH-Bewerbung läuft weiter auf Hochtouren. Trotz aller Verwirrungen der Landesregierung. Bürgermeister Johannes Beisenherz stört sich nicht weiter daran. Die Erfolgsausichten wären immer noch gut - ist aus dem FDP-Lager zu hören. Kommt sie nun? Oder kommt sie nicht? Die Diskussion um die Fachhochschule ist in aller Munde.

von Von Peter Wulle

, 24.01.2008, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fachhochschule: Vom Verwirrspiel unbeeindruckt

Kommt die FH - oder kommt sie nicht? Das Rahmenprogramm und die Standortplanung zur Errichtung liegen bereits vor.

Das Verwirrspiel der Düsseldorfer Landesregierung um eine neue Fachhochschule für Gesundheitsberufe lässt den Bürgermeister kalt. "Dass da noch interne Abstimmungen nötig sind, wissen wir. Davon lassen wir uns nicht beirren und ziehen unsere Linie weiter durch", reagiert Johannes Beisenherz gelassen auf unsere Berichterstattung, nach der immer noch nicht klar ist, ob das Land wirklich eine Pflege-FH einrichten wird.

Wenn dies aber positiv entschieden wird, soll sie nach dem Willen von Beisenherz nach Castrop-Rauxel kommen: "Wir setzen darauf, dass man dann an uns nicht mehr vorbei kommt, weil wir ein robustes Konzept haben." Dieses Konzept werde auch noch ständig verbessert. "Wir versuchen es noch breiter wissenschaftlich zu untermauern", so der Bürgermeister."unabhängig vom Kompetenzgerangel"

Der FDP-Stadtverbandsvorsitzende Christoph Grabowski ist "unabhängig vom Kompetenzgerangel" in der Düsseldorfer CDU/FDP-Koalition überzeugt, dass die Castrop-Rauxeler Bewerbung um die Pflege-FH gute Erfolgsaussichten hat. "Ich glaube nicht, dass Wissenschaftsminister Dr. Andreas Pinkwart, zu dem ich einen freundschaftlichen Kontakt habe, nur einfach daherredet. Unsere Bewerbung hat schon Substanz, und das ist in Düsseldorf angekommen", so Grabowski, der fest davon ausgeht, dass es eine Pflege-FH in NRW geben muss: "Ansonsten würde es eine Koalitionskrise geben."

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