Fahrplan für den geplanten Moscheebau

CASTROP-RAUXEL Die beiden türkischen DiTiB-Gemeinden in Ickern und auf Schwerin wollen ihre Moscheebau-Pläne in diesem Jahr weiter verfolgen. Das ist jedenfalls das Ergebnis der jeweiligen Hauptversammlungen, auf denen es zum Jahreswechsel große Mehrheiten für den beabsichtigten Neubau gab.

von Von Peter Wulle

, 08.01.2008, 07:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fahrplan für den geplanten Moscheebau

Kubilay Corbaci.

Kubilay Corbaci, der Sprecher der DiTiB-Gemeinden, erklärte auf Anfrage unserer Zeitung: "In diesem Monat werden sich die neu gewählten Vorstände der beiden Gemeinden treffen und das weitere Vorgehen beraten."

Nach wie vor offen ist die Standortfrage. Aktuell allerdings werden laut Corbaci in den Gemeinden zwei Standorte für die Moschee diskutiert. Welche das sind, darüber wollen die Gemeinden schon bald offiziell informieren.

Wie unsere Zeitung erfuhr, handelt es sich bei einem der beiden Standorte wohl um das von Anfang an ins Gespräch gebrachte Kraftwerksgelände an der B 235 in Habinghorst.

CDU-Frauenunion mit Thema beschäftigt

Angesichts der Moscheebau-Pläne beschäftigt sich auch die Castrop-Rauxeler CDU-Frauenunion mit dem Islam. Am Mittwoch, 30. Januar, wird im Parkbad Süd (Semi Secco) der Politikwissenschaftler Thomas Tartsch begrüßt.

Er hält ab 19 Uhr einen Vortrag mit dem Thema "Zwischen Scharia und Grundgesetz - Kann es einen Euro-Islam geben?"

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