Video-Interview

Fanel Cornelius zu „Layla“: „Der Ballermann-Stil ist nicht meine Welt“

Darf man einen Song wie „Layla“ gut finden? Man sollte es jedenfalls nicht verbieten, sagen drei Castrop-Rauxeler Entertainer und Party-Veranstalter. Und Künstler Fanel Cornelius? Wir fragten ihn.
Gute Stimmung und viel Betrieb herrschte am 14. Juli 2022 beim Naschmarkt rund um den Reiterbrunnen. Fanel Cornelius, hier im Plausch mit Edith Delord von Veranstalter Casconcept, trat dort auf. „Layla“ brachte der Blues-Sänger dort nicht auf die Bühne. Aber manchmal, sagt er im Interview, legt er es als DJ auf.
Gute Stimmung und viel Betrieb herrschte am 14. Juli 2022 beim Naschmarkt rund um den Reiterbrunnen. Fanel Cornelius, hier im Plausch mit Edith Delord von Veranstalter Casconcept, trat dort auf. „Layla“ brachte der Blues-Sänger dort nicht auf die Bühne. Aber manchmal, sagt er im Interview, legt er es als DJ auf. © Jan Keuthen

Fanel Cornelius wohnt an der Mahlerstraße in Datteln. Er ist Musiker: Sänger, DJ, Entertainer. Man kann den gebürtigen Rumänen, der vor allem als Castrop-Rauxeler bekannt wurde, buchen – so wie es Casconcept jetzt tat: Er trat Donnerstagabend beim Naschmarkt am Reiterbrunen in der Castroper Altstadt auf.

Er wird auf Firmen-Events oder Hochzeiten, Familienfeiern und anderen Ereignissen gebucht, tritt dort als Gesamtpaket Entertainer auf, moderiert, legt auf und singt selbst. Wie 2011, als er bei „The Voice“ im Fernsehen war. Und was denkt der Mann über die Sexismus-Debatte rund um den Party-Song „Layla“?

„Für mich ist der Ballermann-Stil nichts“, sagt Fanel Cornelius im Video-Interview mit unserer Redaktion. „Ich wurde häufiger darauf angesprochen, ob ich so einen Song mache. Aber es ist nicht meine Welt.“

Das gesamte Konzept und Paket „Ballermann“ sei gut durchdacht. Von Anfang an habe immer Party und Bier im Vordergrund gestanden. „Aber Saufen ist für mich keine Kultur. Ballermann ist nur ein Stück Freiheit auf Mallorca, wo man feiern kann und wo viel Alkohol im Spiel ist.“

Die Musik müsse dazu passen: „Es wird über Saufen und ‚Finger in Po, Mexiko‘ gesungen“, sagt Cornelius und lacht. „Den Song Layla habe ich selbst auch ab und zu aufgelegt. Ich wehre mich auch nicht dagegen, so etwas zu spielen. Wenn der Alkoholpegel hoch ist, ist Layla da… Layla ist offenbar geiler…“

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