Fehlende Schutzmaske wird zum Verhängnis - Drogenfund bei Castrop-Rauxeler

Einsatz der Bundespolizei

Ein 30-jähriger Mann aus Castrop-Rauxel muss sich wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Coronaschutzverordnung verantworten. Der Grund war ein fehlender Mund-Nasen-Schutz.

Castrop-Rauxel

, 29.10.2020, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sowohl in Zügen als auch in Bahnhöfen gilt mittlerweile eine vollständige Maskenpflicht.

Sowohl in Zügen als auch in Bahnhöfen gilt mittlerweile eine vollständige Maskenpflicht. © dpa

Es war womöglich reiner Zufall, der dazu geführt hat, dass sich ein Mann aus Castrop-Rauxel jetzt wegen mehrerer Delikte verantworten muss. Am Donnerstagmorgen (28. Oktober) war der 30-Jährige am Bahnhof in Herne unterwegs, als eine Streife der Bundespolizei auf den Mann aufmerksam wurde.

Behälter mit Amphetaminen gefunden

Da er den in Zügen und Bahnhöfen erforderlichen Mund-Nasen-Schutz nicht trug, wurde er durch eine Streife der Bundespolizei kontrolliert. Wäre er der gültigen Maskenpflicht nachgekommen, hätten die Beamten den Castrop-Rauxeler laut einer Pressemitteilung höchstwahrscheinlich gar nicht angesprochen.

Auf der Suche nach einem Ausweisdokument stießen die Einsatzkräfte im Rucksack des polizeibekannten 30-Jährigen auf ein Behältnis mit weißem Pulver. Dieses stellte sich anschließend als Amphetamine - sogenanntes „Speed“ heraus. Dabei handelt es sich um eine synthetisch hergestellte illegale Droge, deren Konsum starke Halluzinationen zur Folge haben kann.

Die Drogen wurden sichergestellt und gegen den Castrop-Rauxeler ein Straf- und Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und die Coronaschutzverordnung eingeleitet.

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