Feuerwehr-Drohne kommt bei Flächenbrand in Habinghorst zum Einsatz

Feuerwehr-Einsatz

Mehrere Anrufer hatten der Feuerwehr am Donnerstag (30.7.) über den Notruf größere Rauchschwaden gemeldet. Eine Drohne half bei der Aufklärung des Brandgebiets in Habinghorst.

Castrop-Rauxel

, 02.08.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einer Drohne konnte die Feuerwehr einen Flächenbrand lokalisieren.

Mit einer Drohne konnte die Feuerwehr einen Flächenbrand lokalisieren. © Feuerwehr Castrop-Rauxel

Mehrere Anrufer haben der Castrop-Rauxeler Feuerwehr am Donnerstag (30.7.) vereinzelte größere Rauchschwaden in Habinghorst gemeldet. Als die Einsatzkräfte kurz nach 18 Uhr in Höhe des Kreisverkehrs Klöcknerstraße / Ohmstraße eintrafen, konnten sie aber zunächst keine Rauchentwicklung feststellen.

Daher sei die neu angeschaffte Feuerwehr-Drohne erstmalig zum Einsatz gekommen, heißt es in einer Pressemitteilung der Feuerwehr. Mithilfe der Drohne konnte innerhalb weniger Minuten auf einem Brachgelände zwischen aufgeschichteten Erdwällen der Brand ausfindig gemacht werden.

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Gras und Gestrüpp brannten

Auf einer Länge von circa 50 Metern brannten Grasnarbe und Gestrüpp. Mithilfe der Drohne wurden dann auch die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle gelotst, nachdem sich diese über das ehemalige Kraftwerksgelände Zutritt verschafft hatten. Hierfür mussten mehrere verschlossene Tore geöffnet werden. Der Flächenbrand konnte dann schnell gelöscht werden.

„Dort, wo das menschliche Auge ohne Gefahr nicht mehr hinkommt, soll die Technik helfen, Leben zu retten. Drohnen eröffnen der Feuerwehr neue Perspektiven“, sagt Heiner Holtkotte, Pressesprecher der Feuerwehr Castrop-Rauxel.

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Die Drohne ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, die zum Aufspüren von Brandherden und Glutnestern dient. Sie soll bei der Suche von vermissten Personen helfen. Über einen Lautsprecher können Personen gewarnt werden.

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