Grundschulen öffnen Montag wieder – Was Eltern dazu jetzt wissen müssen

Coronavirus

Die Grundschüler in Castrop-Rauxel gehen ab Montag (22.2.) wieder in die Schule. Wie das wegen Corona aussehen soll, darüber haben die Grundschulen und die Stadt in einer Videokonferenz gesprochen.

Castrop-Rauxel

, 18.02.2021, 10:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ab Montag wird wieder in der Schule gelernt. Die Grundschüler kommen aber nicht an jedem Tag.

Ab Montag wird wieder in der Schule gelernt. Die Grundschüler kommen aber nicht an jedem Tag. © dpa

Die Grundschulen öffnen ab Montag (22.2.) wieder ihre Türen für Schüler. Die Stadt und die Schulen bereiten sich auf die schrittweisen Öffnungen nach dem Corona-Lockdown vor. Fest steht: Es wird kein einheitliches Vorgehen geben.

Der Unterricht für Schüler aller Jahrgangsstufen 1 bis 4 wird in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht aufgenommen. In einer Online-Videokonferenz tauschten sich Stadtverwaltung und Grundschulen Anfang der Woche (15.2.) über die Möglichkeiten des Angebots aus.

„Alle Schulen sind sehr motiviert und sehr bemüht darum, für Eltern und Kinder ein gutes Konzept zu erarbeiten“, bilanzierte Sozialdezernentin Regina Kleff im Anschluss das Treffen. Voraussetzung für die schrittweise Öffnung ist dabei die Bildung von konstanten Lerngruppen: Schüler sollen in festen Gruppen in die Schule kommen und am Präsenzunterricht teilnehmen.

Klassen werden geteilt und haben verschiedene Zeiten

Ein Beispiel: An der Schule Am Hügel in Castrop gibt es in jeder Klasse zwei Gruppen. Die eine Gruppe kommt montags und mittwochs in die Schule, die andere dienstags und donnerstags. Freitags wechseln sie sich wochenweise ab. An den anderen Tagen lernen die Kinder im Distanzunterricht.

Außerdem gibt es hier wie auch an anderen Grundschulen gestaffelte Unterrichtszeiten. Die Klassen 1 und 2 haben von 8 bis 11.45 Uhr Unterricht, die Klassen 3 und 4 von 8.15 bis 12 Uhr.

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Auch Kinder, die keine Möglichkeit oder erschwerte Voraussetzungen für den Distanzunterricht haben, sollen weiterhin die Möglichkeit erhalten, diesen in der Schule wahrnehmen zu können. Um die konstanten Gruppen beizubehalten, werden die Kinder räumlich von denen im Präsenzunterricht getrennt. Hierbei hilft das Personal des Offenen Ganztags (OGS).

Welche Form des Präsenzunterrichts gewählt wird, ob stunden- oder tageweise, entscheiden die Schulen selbst. Derzeit fragen sie den Betreuungsbedarf ab, um darauf aufbauend ihr entsprechend Konzept des wechselnden Präsenz- und Distanzunterrichts zu vervollständigen, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Eltern werden oder wurden bereits durch ihre jeweilige Schule über die Zeiten des Präsenzunterrichts informiert.

Der Wechselunterricht wird nun in ganz NRW eingeführt. Er ist die erste Stufe der Lockerungen nach dem harten Lockdown, der seit Mitte Dezember gilt. Grundschulkinder und Schüler von Abschlussklassen bzw. der gymnasialen Oberstufe in der Q1 und der Q2 werden als erste wieder in die Schulen gelassen.

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