Gutscheine als Geschenk: Fünf Tipps, um Frust zu vermeiden

Verbraucherzentrale

Alle Jahre wieder liegen Gutscheine unterm Weihnachtsbaum. Die Verbraucherzentrale Castrop-Rauxel gibt fünf Tipps, um Frust mit dem Verstreichen von Fristen zu vermeiden.

Castrop-Rauxel

25.12.2019, 09:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gutscheine als Geschenk: Fünf Tipps, um Frust zu vermeiden

Warengutscheine haben eine begrenzte Gültigkeit. © picture alliance/dpa

Wer an Weihnachten mit Gutscheinen zum Eintauschen bedacht wird, sollte auf die Fristen achten, auch wenn man sich mit dem Einlösen von Warengutscheinen Zeit lassen kann, rät Rose Sommer von der Verbraucherzentrale NRW. Allgemein gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren.

Lag unterm Weihnachtsbaum jedoch ein Gutschein für ein Freizeitvergnügen mit festem Termin, muss die Karte zum angegebenen Datum eingelöst werden, damit sie nicht verfällt.

Die fünf Tipps der Verbraucherzentrale

Folgende Tipps helfen, Frust mit dem Verstreichen von Fristen zu vermeiden:

  • Gültigkeit von Warengutscheinen: Auch wenn auf einem Gutschein keine Befristung vermerkt ist, kann der Bon nicht unbegrenzt lange eingelöst werden. Allgemein gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Deshalb muss auch ein unbefristeter Gutschein spätestens innerhalb von drei Jahren eingelöst werden.
  • Fristende: Die Frist beginnt jedoch immer erst am Schluss des Jahres, in dem der Gutschein erworben wurde. Beispiel: Wer zum Weihnachtsfest mit einem Gutschein beschenkt wird, der im November 2019 erworben wurde, muss diesen bis spätestens zum 31. Dezember 2022 einlösen.
  • Abgelaufene Dauer: Ist die Frist auf Warengutscheinen verstrichen, müssen Händler den Gutschein zwar nicht mehr einlösen. Aber nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW müssen Anbieter das Geld gegen Rückgabe des Gutscheins – abzüglich ihres entgangenen Gewinns – erstatten.
  • Fristen für Termingutscheine: Bei Gutscheinen fürs Konzert oder Theater sind die angegebenen Einlösedaten zu beachten, sonst verfallen die Tickets.
  • Teileinlösungen: Die meisten Anbieter lösen Gutscheine auch teilweise ein, wenn kein Nachteil für sie damit verbunden ist. Der Restbetrag wird auf dem alten Gutschein vermerkt oder in Form einer neuen Gutschrift ausgehändigt. Ein Anspruch der Kunden auf Auszahlung der restlichen Gutscheinsumme besteht nicht.
Lesen Sie jetzt