Habinghorst: In „qultigem“ Video besingen Jugendliche ihren Corona-Frust

Pop- und Rockprojekt

Die Coronakrise hat das Pop- und Rockprojekt „Qult!“ geprägt. Statt wöchentlicher Treffen haben Jugendliche über Skype an einem Corona-Song gearbeitet. Am Ende entstand ein „qultiges“ Video.

Habinghorst

, 19.07.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lukas Welticke (l.) und Frank Ronge (r.) haben mit Jugendlichen das Video für einen Corona-Song gedreht.

Lukas Welticke (l.) und Frank Ronge (r.) haben mit Jugendlichen das Video für einen Corona-Song gedreht. © privat

Eigentlich treffen sich Jugendliche im Café Q der evangelischen Kirchengemeinde Habinghorst einmal in der Woche zum Pop- und Rockprojekt „Qult!“. In Zeiten von Corona hat Lukas Welticke die Jugendlichen digital versammelt und ein besonderes Angebot gemacht.

„Wir treffen uns normalerweise und singen Lieder“, erzählt Lukas Welticke: „Durch Corona kam die Idee, einen eigenen Song zu schreiben. Er sollte ruhig den Frust der Jugendlichen ausdrücken.“

Welticke ist Gesangs- und Gitarrenlehrer der Rock‘n‘Roll-Musikschule C-R. Sie ist Kooperationspartner bei dem Projekt, das seit zwei Jahren innerhalb des Kulturrucksacks NRW angeboten wird.

Video
Der Corona-Song vom Qult-Projekt 2020

„Corona, hau ab aus unserem Leben“, so beginnt denn auch der Refrain. Seit März haben die Jugendlichen zwischen elf und 18 Jahren per Videokonferenz über den Song gesprochen. Texte wurden hin und hergeschickt. Und gesungen haben sie natürlich auch. Die Melodie kam von Lukas Welticke.

Gedreht wurde unter Beachtung aller Hygienevorschriften

Im Café Q wurde zum Abschluss unter Beachtung aller Hygienevorschriften gedreht. Der Song war da schon vorproduziert, so Lukas Welticke. Richtig singen mussten die Jugendlichen also nicht, auch wenn es so aussieht.

Gewollt war auf jeden Fall, dass die Jugendlichen wie ein Chor klingen. Alle Beteiligten konnten übrigens nicht bei dem Dreh dabei sein.

So geht es weiter

  • Nach den Sommerferien geht das Projekt ab 7. September immer montags ab 17.30 Uhr „qultig“ weiter.
  • Mitmachen können alle, die über ein Smartphone oder einen Laptop verfügt. Melden kann man sich einfach im Café Q, Wartburgstraße 115, oder in der Rock’n’Roll-Musikschule. Vielleicht sind dann auch wieder Treffen im Café Q möglich.
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