Computer statt Auktionshammer: Die Fundsachen-Versteigerung der Stadt Castrop-Rauxel findet jetzt im Internet statt. © picture-alliance/ dpa
Versteigerung

Jetzt gilt‘s: Mehr als 50 Fahrräder kommen bei der Stadt unter den Hammer

Mehr als 50 Fahrräder kommen bei einer Versteigerung der Stadt Castrop-Rauxel unter den Hammer. Die Auktion im Internet beginnt am Donnerstag, 6. Mai, um Punkt 19 Uhr. Wir erklären, wie es geht.

Der Online-Handel blüht in Corona-Zeiten. Das merken Castrop-Rauxeler Kaufleute. Auch die Stadt Castrop-Rauxel ist jetzt als Verkäufer im Internet unterwegs. Die jährliche Versteigerung von Fundsachen, die früher am Stadtmittelpunkt stattfand, ist inzwischen ins Netz verlegt worden.

Gerade, wer günstig ein Fahrrad ergattern möchte, der ist ab Donnerstag, 6. Mai, bei der Stadt Castrop-Rauxel an der richtigen (Auktions-)Adresse.

Die bringt dann nämlich die Fundsachen der letzten 12 Monate wie Fahrräder, Handys, Brillen und Schmuck unter den virtuellen Hammer. Insgesamt 65 Artikel werden dann angeboten, die seit dem 8. April in einer Vorschau zu besichtigen waren. Die Fahrräder machen mit allein mehr als 50 Posten übrigens den Löwenanteil der Versteigerungs-Artikel aus.

Versteigerung endet am 16. Mai um 19 Uhr

Versteigert werden jetzt Gegenstände, an denen innerhalb der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist weder von rechtmäßigen Eigentümern noch von Findern Eigentumsansprüche geltend gemacht worden sind.

Donnerstagabend um genau 19 Uhr beginnt die Online-Versteigerung der Fundsachen. Sie läuft dann rund um die Uhr und endet spätestens am Sonntag, 16. Mai, ebenfalls um 19 Uhr.

Angeboten werden die Fundsachen wie schon im vergangenen Jahr über das Portal www.sonderauktionen.net. Bei der Versteigerung, darauf weist die Stadt hin, gelten die entsprechenden Hinweise und Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Versteigerungsverfahrens.

Und so funktioniert das mit der Auktion

Interessenten müssen sich auf der Plattform erst registrieren. Erst danach ist man freigeschaltet und kann bei der Auktionen kaufen oder Gebote abgeben. Die Auktion, so ist nachzulesen, folgt dem Prinzip einer Rückwärtsauktion. Der Anbieter gibt für jeden angebotenen Artikel einen Startpreis, einen Mindestverkaufspreis und die Laufzeit der Auktion an.

Über die Laufzeit der Auktion fällt der Kaufpreis des Artikels in regelmäßigen Abständen vom Startpreis bis zum Mindestverkaufspreis. Der jeweils aktuelle Kaufpreis wird dem Bieter beim Artikel angezeigt. Ein Bieter kann einen Artikel zum aktuell angezeigten Kaufpreis erwerben. Die Auktion wird dann beendet.

Ein Bieter kann aber auch ein Gebot abgeben, das unter dem aktuellen Preis liegt. Erreicht der fallende Kaufpreis das Höchstgebot, erfolgt dann automatisch der Zuschlag an den Höchstbietenden. Eine Auktion ist beendet, wenn ein Bieter zum aktuellen Preis zuschlägt, der aktuelle Preis das höchste Gebot erreicht hat oder der Mindestverkaufspreis nicht erreicht wird.

Über den Autor
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1961 geboren. Dortmunder. Jetzt in Castrop-Rauxel. Vater von drei Söhnen. Opa. Blogger. Interessiert sich für viele Themen. Mag Zeitung. Mag Online. Aber keine dicken Bohnen.
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