Kalter Stahl in kühnen Formen

CASTROP-RAUXEL Kantig und streng, aber auch weich und organisch sind die Stahl-Skulpturen, die Klaus Teichmann ab Sonntag im Rochus-Hospital ausstellt.

15.01.2008, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kalter Stahl in kühnen Formen

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Mit seinem Werkzeug hantiert der 43-jährige Künstler virtuos, während seiner Ausbildung in der Metallverarbeitung waren Winkelschleifer, Schweißgerät und Schneidbrenner sein tägliches Handwerkszeug. Doch so spröde wie sein bevorzugtes Material, der Stahl, gibt sich der Künstler manchmal auch selbst.

Ob es der beängstigend eingequetschte Kopf zwischen zwei klotzigen Stahlblöcken ist oder die mit Gürteln gefesselten Stahlobjekte, Titel gibt Teichmann seinen Werken in der Regel nicht. Das überlässt er gern den Betrachtern seiner Kunst. Und damit fährt er gut, denn seine Werke bieten vielfältige Interpretationsmöglichkeiten, bietet doch das Zusammenspiel der unverwechselbaren Oberflächenstruktur immer neue Sichtweisen. Vor allem die organisch anmutenden Formen bestechen durch ihre Oberflächenbearbeitung. Hier sieht man Spuren der zweiten Berufsausbildung des Künstlers als Präparator für Geologie und Mineralogie.

Bei der Vernissage am Sonntag, 20. Januar, die auch musikalisch untermalt wird, gibt der Künstler Klaus Teichmann ab 11 Uhr über seine Arbeit Auskunft Die Werke sind bis zum 2. März in der St. Rochus-Galerie, Wittener Straße, zu sehen. Reg

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