Kanalschwimmer bringen sich in Lebensgefahr

Wasserschutzpolizei auf Streife

CASTROP-RAUXEL Kaum ist das Wetter schön und die Ferien haben begonnen, halten Brückenspringer und Schiffsanschwimmer die Wasserschutzpolizei auf Trab. Entlang der Kanäle in NRW tummeln sich tausende von Badenden und nutzen die Schifffahrtsstraße als Freibad.

von Ruhr Nachrichten

, 03.07.2009, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kanalschwimmer bringen sich in Lebensgefahr

Das Spingen von den Kanalbrücken ist lebensgefährlich.

Auch kurz vor einem Schiff ins Wasser zu springen, kann ins Auge gehen, denn der „Bremsweg“ eines Schiffes beträgt mehrere hundert Meter. Das gilt genauso, wenn man in alkoholisiertem Zustand mal eben vor einem Schiff den Kanal durchschwimmen will. Deshalb: - von Schiffen fernhalten, - nicht von Brücken springen, - nicht alkoholisiert baden gehen. Es wird auch darum gebeten, dass jeder seinen Müll wieder mitnimmt, damit das Ufer keine Mülhalde wird.

Die Wasserschutzpolizei ist ab sofort wieder verstärkt an den Kanälen im Einsatz und wird Fehlverhalten rigoros mit Ordnungswidrigkeiten- oder auch Strafverfahren ahnden. In den letzten Tagen haben die Beamten bereits 250 Platzverweise erteilt, 23 Ordnungswidrigkeits-Anzeigen geschrieben und 18 Verwarnungen erteilt.

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