Kein Euro für die Stadt

CASTROP-RAUXEL Von den 450 Millionen Euro, die das Land den Kommunen für zu viel gezahlte Soli-Beiträge zurückzahlen muss (siehe Hauptteil der Ruhr Nachrichten), sieht Castrop-Rauxel nicht einen Euro. "Wir gehen davon aus, dass das für uns keine Auswirkungen hat", sagt Kämmerin Annemarie Tesch. Warum das so ist?

von Von Peter Wulle

, 11.12.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aufgrund des schwachen Gewerbesteueraufkommens zahlt unsere Stadt ohnehin vergleichsweise wenig in den Fonds Deutsche Einheit ein. Ein zusätzlicher Zahlbetrag, der 2005 zu den 840 000 Euro aus der Umlag noch 1,5 Millionen Euro betrug, fiel 2006 weg. Damit wurde Castrop-Rauxel dann wohl auf keinen Fall mehr über Gebühr belastet.

Das Geld, das die Länder für den Aufbau Ost zur Verfügung stellen, fließt ihnen anteilig aus den Kommunen zu. In NRW wird dieser Anteil unter anderem über die Gewerbesteuerumlage erhoben. Kommunen mit hohem Steueraufkommen zahlen entsprechend mehr Umlage als solche mit geringeren Einnahmen.

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