Kreis kann nicht mehr alle individuellen Corona-Fragen beantworten

Coronavirus

Die Anfragen werden zu viel für den Kreis Recklinghausen: In einer Pressemitteilung wies die Kreisverwaltung am Mittwochabend darauf hin, dass man es nicht schaffe, alle Fragen zu beantworten.

Kreis Recklinghausen

, 14.10.2020, 19:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Coronavirus lässt vielen Mitarbeitern im Kreishaus keine ruhige Minute mehr. Die Zahl der Anfragen ist immens.

Das Coronavirus lässt vielen Mitarbeitern im Kreishaus keine ruhige Minute mehr. Die Zahl der Anfragen ist immens. © Ingrid Wielens

Bedingt durch die hohen Infektionszahlen im Kreis Recklinghausen – am Mittwoch waren es über 600 akut Infizierte – gelten seit dieser Woche zusätzliche Maßnahmen. Am Mittwochabend wies der Krisenstab des Kreises Recklinghausen noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass sie dem Schutz der Bevölkerung vor Infektionen dienen.

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Während bei einigen die Infektion symptomfrei verlaufe, haben andere schwere Symptome. Derzeit müsse etwa ein Zehntel der Infizierten im Krankenhaus behandelt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Maskenpflicht an zusätzlichen Orten

Auch das Land NRW habe aufgrund der steigenden Zahlen die Notwendigkeit gesehen, die Maßnahmen zu verschärfen. So gilt beispielsweise für Kulturveranstaltungen, Kinos Maskenpflicht für die Besucher ebenso wie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen sowohl in Sporthallen als auch draußen.

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Svenja Küchmeister sagte am Abend: „In der Kreisverwaltung geht derzeit eine Vielzahl von individuellen Fragestellungen zu den aktuellen Regelungen ein: Hat das Schwimmbad noch geöffnet? Darf ich mich noch mit mehreren Freunden im Restaurant verabreden? Diese können in der großen Menge gerade nicht zeitnah bearbeitet werden“, so die Sprecherin.

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Die Kreisverwaltung bitte daher darum, auf vorhandene Informationsangebote zurückzugreifen oder die Informationen an den Stellen zu erfragen, um die es im jeweiligen Fall geht. „Die Betreiber der jeweiligen Angebote können die besten Informationen darüber geben, welche Regelungen bei ihnen gelten“, so Küchmeister. Gleiches gelte für Urlaubsgebiete. „Die Länder haben sehr individuelle Vorgaben, darum empfiehlt es sich, direkt vor Ort nachzufragen.“

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