Eskimo Callboy und die 257er: Das Essener Deutsch-Rap-Duo trägt eine von sieben Cover-Versionen zum Sonderalbum der Castrop-Rauxeler Metalcore-Band bei. Mit Hypa Hypa haben Eskimo Callboy im September einen Hit geschaffen, der nun von anderen Musikern neu interpretiert wird. © Christian Ripkens
Eskimo Callboy

Kuschel-Popper Sasha covert Song von Eskimo Callboy – und nicht nur er

Sasha, The BossHoss und Saltatio Mortis sind nur drei namhafter Künstler: Sie haben die Hit-Single Hypa Hypa der Castrop-Rauxeler Band Eskimo Callboys neu aufgelegt. Das klingt schräg.

In bester Synthie-Pop-Manier marschiert der Song los. Popsänger Sasha – eigentlich eher bekannt für Schmusesongs („If you believe“) – huscht auf Rollschuhen durchs Video. Was wie ein x-beliebiger Clip beginnt, ist eine kleine Sensation; zumindest für Fans der Castrop-Rauxeler Band Eskimo Callboy.

Der Bambi-Preisträger (1999) und Dreifachgewinner der 1Live-Krone (2000 bis 2002) Sasha (gebürtig aus Soest) singt einen Song der Metalcore-Combo aus der Europastadt.

Hypa Hypa (in der Originalversion auf Spotify und Youtube mehr als 30 Millionen mal abgerufen) ist der Hit schlechthin von ihrer letzten EP namens MMXX. Am 21. Mai wird sie nun als Sonderedition mit sieben Coverversionen des Songs neu aufgelegt.

„Da wir mit Künstlern aus anderen Genres zusammen gearbeitet haben, konnten wir uns richtig austoben; so richtig machen, was wir wollen“, sagt Eskimo-Callboy-Sänger Kevin Ratajczak im Gespräch mit unserer Redaktion. „Wir mögen ja auch ganz andere Musik als die, die wir selbst machen.“

Die Version, die dabei mit Sasha entstand, gehört zu Ratajczaks Favoriten und wurde im Castrop-Rauxeler Studio der Band eingespielt. Die Mittelalter-Rocker von Saltatio Mortis haben Hypa Hypa in ihr eigenes musikalisches Gewand gepackt. „Unsere Musik mit Dudelsack untermalt zu hören ist schon geil“, so Ratajczak.

The BossHoss, 257ers, Gestört aber GeiL und Axel One haben den Eskimo-Callboy-Hit ebenfalls interpretiert. Einzige Vertreter aus dem Metalcore-Genre sind We Butter the Bread with Butter. Ratajczak: „Das macht unglaublich Spaß zu sehen, wie vielseitig unser Song funktioniert. Dass ihn namhafte Künstler nachspielen, ist eine Ehre für uns.“ Ab dem 21. Mai soll es die Platte im Handel geben.

Über den Autor
Redaktion und Sportredaktion Castrop-Rauxel
Lesen Sie jetzt