Misshandlungsvorwurf in katholischer Kita: Untersuchung eingestellt

Kindertagesstätte

Eine Mutter hat im Mai einer Person, die in einer Castrop-Rauxeler Kita beschäftigt ist, die Misshandlung ihres Kindes vorgeworfen. Jetzt sind die Untersuchungen eingestellt worden.

Castrop-Rauxel

, 06.07.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Misshandlungsvorwurf gegenüber einer in einer katholischen Kita beschäftigten Person hat sich nicht erhärtet.

Der Misshandlungsvorwurf gegenüber einer in einer katholischen Kita beschäftigten Person hat sich nicht erhärtet. © Jens Lukas

Einer in einem katholischen Kindergarten beschäftigten Person ist im Mai von einer Mutter vorgeworfen worden, ihr Kind misshandelt zu haben. Die Mutter erstattete Anzeige. In der ging es um einen Zeitraum zwischen dem 1. Juni 2018 und dem 1. Juni 2019.

Die Polizei leitete die Anzeige an die Staatsanwaltschaft in Dortmund mit der Bitte um rechtliche Prüfung und Bewertung weiter. Diese hat die Untersuchung nun eingestellt, wie Pressesprecher Henner Kruse auf Anfrage dieser Redaktion mitteilt. Der Verdacht habe sich nicht erhärtet. Es gebe keine Beweise für einen solchen Vorfall, wie er der in der Kita beschäftigten Person vorgeworfen wurde.

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Kita-Träger hatte die Eltern schriftlich informiert

Mit einem Schreiben vom 19. Mai wurden die Erziehungsberechtigten der Kindergarten-Kinder über einen „Verdacht auf ein grenzverletzendes Verhalten in der Kindertageseinrichtung“ informiert. Michaela Koßmann, pädagogische Regionalleitung des Dortmunder Kindergartenträgers katholische Kindertageseinrichtungen im östlichen Ruhrgebiet hatte damals mitgeteilt, dass der Vorfall sofort den Aufsichtsbehörden mitgeteilt worden sei.

Außerdem seien sofort Schritte eingeleitet worden, die Koßmann mit Verweis auf den Datenschutz aber nicht näher erläutert hatte.

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