Mit Pfefferspray und Waffe im Zug: Castrop-Rauxeler gibt sich als Polizist aus

Polizei

Ein 20-jähriger Castrop-Rauxeler fuhr am Samstagabend im Zug. Dabei trug er eine Uniform und gab sich als Polizeibeamter aus. Seine Erklärung überzeugte die echte Polizei nicht.

Castrop-Rauxel

, 27.01.2020, 11:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Pfefferspray und Waffe im Zug: Castrop-Rauxeler gibt sich als Polizist aus

Ein als Polizist verkleideter Castrop-Rauxeler gab der echten Polizei eine skurrile Begründung für seinen Auftritt und die Gegenstände, die er bei sich hatte. © Bundespolizei

Die Uniform eines Castrop-Rauxeler in einem Zug zwischen Siegen und Hagen kam einem Bahnmitarbeiter komisch vor. Der 20-Jährige gab sich am Samstagabend als Polizist aus - konnte jedoch keinen Dienstausweis vorzeigen.

Mit Pfefferspray und Waffe im Zug: Castrop-Rauxeler gibt sich als Polizist aus

Dieses Hemd trug der Mann aus Castrop-Rauxel. © Bundespolizei

Gegen 18.30 Uhr informierte ein Bahnmitarbeiter die Bundespolizei am Hagener Hauptbahnhof. Der Castrop-Rauxeler trug ein schwarzes Uniformhemd, auf dem deutlich der Aufdruck „Polizei“ erkennbar war. Zudem führte der Mann eine Polizeidienstmütze des Landes NRW, eine geladene Schreckschusspistole, ein nicht zugelassenes Pfefferspray, ein verbotenes Einhandmesser, Handschellen und eine Taschenlampe mit sich.

„Ich würde gerne bei der Polizei arbeiten“

Zum Sachverhalt befragt, erklärte der 20-Jährige, dass er gerne bei der Polizei arbeiten würde und zudem Uniformen liebe. Er wurde daraufhin über den Straftatbestand der Amtsanmaßung aufgeklärt und seine „Ausrüstung“ wurde sichergestellt.

In bürgerlicher Kleidung durfte er später die Wache verlassen. Gegen den Mann wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet.

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