Coronavirus

Nach Ferienende: Inzidenzen bei Schülern steigen wieder stark

Die Zahl der akut Corona-Infizierten in Castrop-Rauxel steigt weiter. Es gab 32 Neuinfektionen an einem Tag. Die Inzidenz unter Schülern klettert stark.
© Grafik: Martin Klose

Der Kreis Recklinghausen meldet für Castrop-Rauxel am Freitag (14.1.) 32 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen 24 Stunden. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 5888. Tag für Tag steigt auch die Zahl der als infiziert geltenden Menschen. Es sind jetzt 330 und damit 24 mehr als am Vortag.

5454 Castrop-Rauxeler gelten als nach einer Corona-Infektion genesen. Die Inzidenz in Castrop-Rauxel ist leicht gesunken und liegt jetzt bei 274,9, nachdem sie am Vortag noch bei 284,4 gelegen hatte.

Auch im Kreis Recklinghausen ist die Inzidenz laut Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gesunken: von 280,5 auf 258,8. Die höchsten Inzidenzen haben Recklinghausen mit 315,3 und Herten mit 313,6. Damit steht der Kreis deutlich besser da als die Städte in der Umgebung. In Dortmund ist die Inzidenz sogar um 73,7 Punkte auf 634,7 gestiegen, in Bochum um 33,7 auf 440,1, in Herne um 75,8 auf 549,9.

Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen klettern wieder

Der Kreis listet auch die Inzidenzen nach Altersgruppen auf. Inzwischen zeigt sich, dass die Ferien wieder vorbei sind. Noch im Dezember war der Anteil der Neuinfizierten unter den 5- bis 9-Jährigen und den 10- bis 19-Jährigen teilweise erschreckend hoch. Während der Weihnachtsferien sah man keine solchen Ausschläge nach oben. Da zeigten die 20- bis 29-Jährigen die höchsten Inzidenzen.

In dieser Woche und nach Corona-Tests für alle, auch für die Geimpften und Genesenen, klettern die Inzidenzen wieder bei den Schülern. Bei den 5- bis 9-Jährgen liegt sie im Kreis aktuell bei 399,7 (vor einer Woche am 7.1. bei 300,7). Bei den 10- bis 19-Jährigen beträgt sie 454,1 (290,3). Die Gesamtinzidenz ist in dem Zeitraum um rund 60 Punkte gestiegen. Erfreulich: Bei den Menschen über 70 Jahren liegt die Inzidenz nur im zweistelligen Bereich.

Ein Blick in die Intensivstationen der Kliniken im Kreis: Hier listet Divi, das Intensivbetten-Register des Robert-Koch-Instituts, 35 freie Betten auf (Stand 14.1., 9.15 Uhr). 17 Corona-Patienten liegen auf den Intensivstationen, 9 von ihnen müssen invasiv beatmet werden.

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