«Ökologisch nicht hochwertig»

Wegner zur Fläche am Scheitens Berg

31.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Im Umweltausschuss am Mittwochabend betonte Georg Wegner (Foto), dass es sich bei der Bebauung mit 40 Wohneinheiten (RN berichteten) nicht um einen Eingriff in eine ökologisch hochwertige Fläche handele. Vielmehr sei sie intensiv landwirtschaftlich genutzt. «Alles was nicht niet- und nagelfest war», betonte Wegner, sei dermaleinst aus guten ökologischen Gründen zum Landschaftsschutzgebiet erklärt worden. Für die Grünen handele es sich beim Scheitens Berg um einen Abwägungsprozess, eine Siedlungsfläche landschaftlich vertretbar abzuschließen, zumal dort qualitative und ökologische Bauweise realisierbar sei und auf der Habenseite Einnahmen für die Stadt ins Haus stünden. Wegner konzidierte, dass es in den vergangenen zweieinhalb Jahren (seit Rot-Grün am Ruder ist) erhebliche Eingriffe in Landschaftsschutzgebiete gegeben habe, aber es sei jetzt in Sachen Scheitens Berg auszuverhandeln, was es für Kompensationsmöglichkeiten gebe. Hans-Peter Bödeker von der FWI war der einsame Rufer in der Wüste gegen diese Planung. Die CDU stimmte zu und transportierte die positive Beschlussfassung mit in den Ausschuss für Stadtentwicklung (B 3). Daniel Molloisch (SPD) betonte im Schulterschluss mit den Grünen, dass man sich mit dem ökologischen Ausgleich für diese Fläche werde beschäftigen müssen. Zumal sie eben direkt an den Wagenbruch grenzt. Die FWI bleibt bei ihrer Darstellung, dass der Deal mit Landwirt Vierhaus ein zu hoher Preis für das Äquivalent Sportplatz sei. Erschlossen werden soll das neue Terrain von der Marienstraße, die Christinenstraße wäre ein Dolchstoß ins Landschaftsschutzgebiet. abi

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