Pastor Christian Naton verlässt Castrop-Rauxel nach einem Jahr schon wieder

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Vor einem Jahr trafen wir Christian Naton in Merklinde: voller Vorfreude auf den neuen Job im Pastoralverbund Süd. Ein Jahr später steht fest: Er verlässt Castrop-Rauxel wieder. Warum?

Castrop-Rauxel

, 15.11.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erst vor einem Jahr kam Pastor Christian Naton in den Pastoralverbund Süd nach Castrop-Rauxel. Ende November geht er schon wieder. Richtung Balve im Sauerland. „Die haben dort dringend jemanden benötigt und es war ein spannendes Angebot für mich“, erklärt Naton auf Nachfrage seine Entscheidung. „Das ist keine große Sache, es sind rein persönliche Gründe.“

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Für Christian Naton hatte der Pastoralverbund Castrop-Rauxel Süd St. Lambertus mit seinen Gemeinden St. Marien, St. Elisabeth, St. Franziskus, Heilig Kreuz, Heilige Schutzengel und St. Lambertus eine neue ganze Pfarrstelle zugesprochen bekommen.

Studien-Bekanntschaft aus dem Priester-Seminar

So kam Naton aus dem Kloster im November 2018 als neuer Priester ins Team um Pfarrer Winfried Grohsmann. „Wir freuen uns sehr über die ganze Stelle, die wir für die nächsten Jahre dazubekommen haben“, sagte Grohsmann damals.

Auch Naton, ein gebürtiger Dortmunder, hatte sich damals sehr gefreut: „Nun komme ich praktisch in heimatliche Gefilde zurück“, sagte er im Interview. Grohsmann und Naton waren einige Zeit zusammen im Priesterseminar. Jetzt trennen sich ihre Wege wieder.

Pfarrer Grohsmann begründet den Abgang Natons mit einer neuen Stellenbesetzung: „Da ein seit Jahren in Castrop-Rauxel tätiger Pastor wieder in den Dienst geht, wären wir überbesetzt“, sagt er auf Anfrage. Gemeint ist wohl Pastor Witold Sojka, der noch im Obercastroper Pfarrhaus wohnt und wahrscheinlich wieder zurückkehrt.

Zu viele Stellen: 2,5 statt der faktischen 5

Sowieso müssten Stellen gestrichen werden: „Das Personaltableau, das sich aufgrund verschiedener Faktoren zusammensetzt, umfasst für den Pastoralverbund Castrop-Rauxel Süd 2,5 Stellen. Wir hatten bis jetzt faktisch 5“, so Grohsmann.

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