Polizei stoppt Autofahrer ohne Führerschein und gültige Autokennzeichen

hzWiederholungstäter

Er hatte keinen Führerschein, die Autokennzeichen waren ungültig. Damit fiel der 43-Jährige nicht zum ersten Mal auf. Nun musste er sich vor Gericht verantworten.

Castrop-Rauxel

, 13.05.2020, 09:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Nikolaustag 2019 haben Verkehrspolizisten am Altstadtring ein Auto gestoppt. Eine übliche Kontrolle. Doch was sie dabei aufdeckten, war alles andere als normal.

Der 43-jährige Fahrer hatte keinen gültigen Führerschein. Ein Blick auf die Kennzeichen brachte einen weiteren Verstoß zutage: kein gültiger TÜV, die Frist abgelaufen, der Stempel abgekratzt. Der Mann, der jetzt die Anklagebank im Amtsgericht drückte, hatte die Blechschilder erst kurz vor Antritt der Fahrt an sein Auto geschraubt.

Als das geschah, stand der Mann bereits unter laufender Bewährung, wegen eines nahezu gleichen Delikts. Da war er bei einer Verkehrskontrolle abends an der Bochumer Straße erwischt worden.

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„Ich habe seitdem wirklich nichts mehr gemacht“, beteuerte der Angeklagte. Und sagte auch, dass er sein Auto, das ihn zu unerlaubten Fahrten verleitet hatte, inzwischen verkauft habe.

Verfahren eingestellt

Angesichts einer ohnehin bestehenden Bewährungsstrafe von zwei Monaten Haft entschied der Richter am Amtsgericht, dem Hartz-IV-Empfänger keine weitere Strafe aufzubrummen und stellte das aktuelle Verfahren ein. Auch, weil eine erneute Tat nach dem Autoverkauf eher unwahrscheinlich ist.

Zudem sind die dann drohenden Konsequenzen abschreckend, denn würde die Bewährung widerrufen, müsste der 43-Jährige die Haftstrafe verbüßen.

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