Die Rentenberatung der Stadt soll in der zweiten Jahreshälfte wiederkommen

hzRentenberatung

Die Rentenberatung soll im zweiten Halbjahr wieder in der Regie der Stadt angeboten werden. Derzeit wird an einem Konzept gearbeitet. Beratung gibt es auch im Erinpark.

Castrop-Rauxel

, 17.03.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die gute Nachricht: Es bleibt dabei, die Rentenberatung unter der Regie der Stadt Castrop-Rauxel soll in diesem Jahr wieder angeboten werden. Die schlechte Nachricht: Es dauert noch, bis es diesen Service erneut gibt. „In der zweiten Jahreshälfte“, sagt Stadtsprecherin Nicole Fulgenzi im Gespräch mit unserer Redaktion.

Derzeit werde gerade ein Konzept dafür erarbeitet. Bürgermeister Rajko Kravanja sehe die Beratungsleistung zum Thema Rente als zentrales Anliegen, das ortsnah auch auf kommunaler Ebene erbracht werden solle. Was auch über viele Jahre guter Brauch war, bis die Stadt 2014 aus Spargründen die Beratung strich und stattdessen nur noch Anträge entgegennahm.

Begründet hatte man diesen Schritt im Rathaus damit, dass es um „notwendige Umstrukturierungen im Rahmen des Stärkungspakts“ gehe. Seitdem hatten sich inbesondere die Versichertenältesten immer wieder dafür stark gemacht, dass die Rentenberatung wieder zum Fürsorge-Paket der Stadt gehören soll.

Grünes Licht vom NRW-Sozialministerium

Den Weg geebnet für die neue „alte“ Lösung hatte die Korrespondenz zwischen der Landtagsabgeordneten Lisa Kapteinat (SPD), die sich auf Bitte Kravanjas mit NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) kurzgeschlossen hatte. Dabei ging es um die Klärung der Frage, ob es sich bei der Rentenberatung letztlich um eine freiwillige Leistung handele. Freiwillige Leistungen darf die Stadt nicht finanzieren. Aus Düsseldorf kam dann das erlösende grüne Licht für die Beratung.

Verkündet hat das Ganze Bürgermeister Rajko Kravanja bei der offenen Ratssitzung beim Stadtfest des Bündnisses für Demokratie im Frühsommer vergangenen Jahres. Verwaltungsvorstand und Politik hatten das dann abgenickt.

Infostelle Soziales nimmt auch Anträge entgegen

Bis es soweit ist, wird die Infostelle Soziales im Rathaus weiterhin Rentenanträge entgegennehmen und auf Vollständigkeit überprüfen. Die Infostelle Soziales befindet sich im Raum 174 und hat folgende Öffnungszeiten: Mo, Di 8 bis 13 und 14 bis 16 Uhr, Mi 8 bis 13 Uhr, Do 8 bis 13 und 14 bis 16 Uhr, Fr 8 bis 12 Uhr.

Eine nahe Anlaufstelle befindet sich auch bei der Knappschaft Bahn See an der Erinstraße 4, für die die Deutsche Rentenversicherung Termine vergibt. Sie ist montags und mittwochs von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Termine gibt es nur nach vorheriger Vereinbarung unter Tel. (0251) 238-4646. Ferner gibt es die Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung am Hohen Wall 5 in Dortmund und an der Pieperstraße 14-28 in Bochum.

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