Schlange in Herne am Haus durch EUV-Mann entdeckt und von Experten gefangen

Kobra in Herne

Die Schlange ist am Freitagnachmittag am Haus in Herne entdeckt und 90 Minuten später gefangen worden. Ein Castrop-Rauxeler EUV-Mitarbeiter machte den Fund, der das Schlangen-Drama beendete.

Castrop-Rauxel, Herne

, 30.08.2019, 12:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schlange in Herne am Haus durch EUV-Mann entdeckt und von Experten gefangen

Schlangenexperte Roland Byner stellt eine Kiste vor die Haustür eines Mehrfamilienhauses ab. Eine giftige Kobra ist am Sonntag (25. August) einem Schlangenhalter in Herne entwischt. © picture alliance / David William

18.40 Uhr: Die Schlange ist gefangen

Nach Informationen unserer Redaktion ist die Schlange gefangen: „Die Schlange wurde unter einer Stufe am Kellereingang gefangen. Niemand wurde verletzt“, meldet die Stadt Herne offiziell. Sie soll nun in einer Giftbox eingesperrt sein und abtransportiert werden. „Wir sind sehr erleichtert, dass wir die Situation jetzt entschärfen konnten“, sagt Hernes Ordnungsdezernent Johannes Chudziak gegenüber unserem Reporter vor Ort.

18.35 Uhr: So fand der EUV die Schlange

Inzwischen ist klar, wie Mitarbeiter des EUV-Stadtbetriebs aus Castrop-Rauxel zu den Helden des Nachmittags wurden. Wir erklären, wie es zum Fund kam, und sprachen mit dem Bürgermeister (RN+):

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17.30 Uhr: Die Schlange wurde am Haus entdeckt!

Die Stadt Herne meldet, dass die Schlange am Haus entdeckt wurde. Das Tier soll isoliert worden sein, heißt es weiter. Der Schlangenexperte ist bereits informiert und soll das Tier einfangen.

15.45 Uhr: Die Bewohner dürfen in ihre Wohnungen zurück

Im Fall der Giftschlange von Herne will die Stadt den ausquartierten 30 Bewohnern in dem Wohnkomplex ermöglichen, in ihre Wohnungen zurückzukehren, obwohl die Schlange sich nach wie vor in dem Gebäudekomplex aufhalten soll.

Nach der Durchsuchung durch Experten der Feuerwehr Düsseldorf sei man „absolut sicher“, dass sich die Schlange nicht mehr im Hausflur und in den Wohnungen befinde, sagte Ordnungsdezernent Johannes Chudziak am Freitag in Herne.

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Der Dachboden und der Keller würden amtlich versiegelt. Zwei Mal am Tag würden die Siegel kontrolliert.

„Wir gehen davon aus, dass wir die Schlange durch unsere Maßnahmen im Gebäude isoliert haben und diese aufgrund von Wasser- und Futtermangel verenden wird.“ Die erwogene Möglichkeit einer Begasung der Gebäude werde zurückgestellt.

So berichteten wir bisher:

Im Fall der verschwundenen Kobra in Herne haben die Reptilien-Experten der Feuerwehr Düsseldorf ihren Einsatz vorerst beendet. Am Freitag (30. August) sind sie nicht mehr vor Ort in der Bruchstraße.

Die Feuerwehr Herne hatte bei der Suche nach der seit Sonntag vermissten Monokelkobra Unterstützung der Düsseldorfer Kollegen bekommen. Sie hatten in den vergangenen Tagen das Haus, in dem die Kobra am Sonntag gesichtet worden ist, durchsucht.

Giftschlange bleibt verschwunden

„Sie haben beim Durchkämmen der einzelnen Räume vom Keller bis zum Dach gute Fortschritte gemacht - allerdings ohne die Schlange zu finden“, sagte ein Herner Stadtsprecher am Donnerstag. Die Spezialisten haben nun die durchsuchten Räume abgedichtet.

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Die Feuerwehr, der Fachbereich Öffentliche Ordnung und weitere Beteiligte wollten am Freitagvormittag in einer Lagebesprechung das weitere Vorgehen festlegen. Im Laufe des Nachmittags soll es dann weitere Infos für Anwohner über die bisherigen Erkenntnisse geben.

Als letzte Maßnahme könnte Gas eingesetzt werden, um die Schlange - so sie noch in den Häusern ist - zu töten.

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