Sara aus Castrop-Rauxel wird zur Wackelkandidatin bei „Das große Backen“

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Gleich bei der ersten Folge von „Das große Backen“ wird es spannend für die Castrop-Rauxeler Kandidatin Sara (31). Am Ende ist sie eine von zwei Hobbybäckerinnen, die auszuscheiden drohen.

Castrop-Rauxel

, 02.11.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit der ganzen Familie saß Sara am Sonntag vor dem Fernseher. Die Eltern, die Schwester mit den Kindern, sie alle erlebten, wie sich Sara bei der ersten Folge von „Das große Backen“ schlug. „Es war ein komisches Gefühl, sich im Fernsehen zu sehen“, erzählt Sara El Farhi am Montag noch immer etwas aufgeregt. Die Castrop-Rauxelerin, von Beruf Make-Up-Artist, lebt bei der TV-Sendung einen Traum. „Es ist zu schön, dass ich das erleben darf.“

Aber der Traum droht gleich bei der ersten Folge zu platzen. Nach drei Prüfungen steht Sara zusammen mit Sylvia als Wackelkandidatin vor den Juroren Bettina Schliephake-Burchardt und Christian Hümbs. „Als ich aufgerufen wurde, drohte mir das Herz stehen zu bleiben“, erzählt sie, „ich dachte nur, ich will nicht gleich bei der ersten Folge rausfliegen, ich will doch beweisen, was ich drauf habe.“

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Vor allem eine der drei Prüfungen wird für Sara zur echten Herausforderung. Bei der technischen Aufgabe gilt es bis aufs i-Tüpfelchen genau das Rezept von Christian Hümbs nachzubacken, damit am Ende ein perfekter Frankfurter Kranz mit deutscher Buttercreme entsteht. „Die Aufregung war sehr groß“, erinnert sie sich. „Zwischendurch wurde man noch interviewt, man steht in einer fremden Küche und backt gegen die Zeit.“

Frankfurter Kranz glückt Sara nicht sehr gut

Zehn Exemplare dieses Gebäcks aus Biskuitteig, Buttercreme und Krokanthülle stehen am Ende vor den beiden Juroren. Moderatorin Enie van de Meiklokjes hat es vor allem auf die Belegkirschen abgesehen. Doch die sind genau abgezählt: Zwölf für jeden Kranz. Für Sara gibt es kein gutes Urteil: Die Buttercreme nicht lang genug aufgeschlagen, die Böden nicht gleichmäßig dick, da steht am Ende der zehnte und damit der letzte Platz.

Christian Hümbs und Betty Schliephake-Burchardt testen den „Orientalischen Genuss“ von Sara.

Christian Hümbs und Betty Schliephake-Burchardt testen den „Orientalischen Genuss“ von Sara. © SAT.1/Claudius Pflug

Doch zwei andere Prüfungen retten sie. Zu Beginn darf jeder Kandidat sein Lieblingsrezept backen. Sara El Farhi, die Wurzeln im Libanon hat, entscheidet sich für einen „Orientalischen Genuss“. Sie legt Mozzarella-Röllchen mit Kadayif-Nestern auf eine dekorierte Tortenplatte. Vor der Verkostung wird noch etwas Rosen- und Orangenblütenwasser über die Röllchen und Nester geträufelt.

Jurorin lobt kreatives Spiel mit den Aromen

„Du hast gezeigt, wie kreativ du mit Aromen spielen kannst“, sagt Bettina Schliephake-Burchardt über diesen Teil der Prüfung. „Super abgeschmeckt“, urteilt Christian Hümbs, dem vor allem „das leichte Knistern“ gefällt. Die dritte Aufgabe ist die persönliche Visitenkarte. Sara liebt Rosen, die Farbe Rosa und den Film „Die Schöne und das Biest“. Und so kreiert sie eine Torte als rosafarbene Rose, die sie unter eine Glashaube setzt. „Ich habe alles gegeben“, sagt sie. Das Ergebnis mit Rosen-Buttercreme und Erdbeeren gefällt der Jury. Sara darf bleiben, Sylvia muss gehen.

Sara präsentiert als Visitenkarte ihre Torte "Wahre Liebe".

Sara präsentiert als Visitenkarte ihre Torte "Wahre Liebe". © SAT.1/Claudius Pflug

Am kommenden Sonntag ist Sara also wieder dabei, wenn dann neun Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker bei „Das große Backen“ auf SAT.1 ihr Können zeigen. Frankreich und seine Patisserie stehen dann im Zentrum dieser Folge der Staffel, die Europa als Thema hat. Die technische Prüfung wird ein Riesen-Eclair sein. Eine leckerer Tarte und die für Frankreich typischen Macarons sind weitere Prüfungen.

Wird Sara ungefährdet durchkommen? „Das kann jeder ab 17.25 Uhr sehen“, sagt Sara lächelnd. Denn verraten, wie es mit ihr weitergeht, das wird sie nicht.

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