Schnelle Heilung

Leitfaden für die Behandlung großer Wunden / Optimierte Methoden

30.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Unter denen leiden gerade ältere, an Diabetes erkrankte Menschen. Patienten des St.-Rochus-Hospitals profitieren von einer modernen Wundversorgung, die im Rahmen der St. Lukas-Gesellschaft, zu der das Krankenhaus neben dem Katholischen Krankenhaus und dem St.-Josefs-Hospital in Dortmund gehört, durch standardisierte Behandlungsmethoden optimiert ist. «Menschen, die unter nicht heilenden Wunden leiden, sollten sich an ihren Hausarzt wenden», sagt Heike Thanscheidt von der Pflegedienstleitung des St.-Rochus-Hospitals. Der Hausarzt kann dann zu einer stationären Wundversorgung einweisen. Auch Bewohnern von Altenheimen, die durch langes Liegen Druckverletzungen am Rücken haben, kann geholfen werden. «Die heutigen Verbandsmaterialien und Pflegemaßnahmen bedeuten einen großen Fortschritt gegenüber früheren Verhältnissen», so Thanscheidt. «Die Wunde heilt schneller und zuverlässiger, so dass kürzere Krankenhausaufenthalte nötig sind. Der Verband muss nur noch einmal Tag, manchmal auch nur alle zwei bis drei Tage gewechselt werden. Bei durchsichtigen Materialien kann die Wunde ohne Verbandswechsel beurteilt werden.» Ausschlaggebend für den Heilungserfolg ist ein durchdachtes Konzept bei der Behandlung der Patienten. Die Pflegeverantwortlichen der St. Lukas-Gesellschaft haben gemeinsam die jeweils besten Versorgungsmöglichkeiten für die verschiedenen Formen von Wunden zusammengestellt und in verbindlichen Behandlungsleitfaden festgelegt. Dadurch wird eine erfolgreiche Wundversorgung sichergestellt, die auch nachstationär und ambulant angeboten wird. Mit dem Entlassungsbericht erhalten Hausärzte und Pflegende in Senioreneinrichtungen Hinweise für die weitere Versorgung.

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