Coronavirus

Sieben neue Corona-Tote im Kreis Recklinghausen, einer in Castrop-Rauxel

Die Zahlen sind speziell, die Dienstag vom Kreis-Gesundheitsamt gemeldet werden: Die Zahl der neu gemeldeten Todesfälle ist fast ebenso hoch wie die der Neuninfektionen mit dem Coronavirus.
Die Zahl der Corona-Toten steigt in Castrop-Rauxel an. © Martin Klose (Archivbild)

Das Gesundheitsamt für den Kreis Recklinghausen meldet sieben neue Corona-Todesfälle und 12 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahlen am Dienstag (2.3.) sind sonderbar: So nah lagen diese beiden Werte wohl noch nie zusammen, die der Toten und die der Neuinfizierten.

Von den sieben Todesfällen (jetzt insgesamt 684 seit Ausbruch der Pandemie) kommt einer aus Castrop-Rauxel. Hier stieg die Gesamtzahl der Toten von 52 auf 53. Es starb ein 85-jähriger Mann. In Datteln erlag ein 72 Jahre alter Mann dem Coronavirus, in Marl eine 83-jährige Frau, in Oer-Erkenschwick ein 77 Jahre alter Mann sowie in Recklinghausen ein 77-jähriger Mann und zwei Frauen im Alter von 87 und 93 Jahren.

Eine weitere Zahl durchbrach eine Schwelle nach unten, die am 20. Oktober nach oben durchbrochen wurde: Die Zahl der akuten bekannten Infektionen im Kreis Recklinghausen liegt erstmals seit 133 Tagen unter 1000. Sie fiel von 1063, die am Montag gemeldet waren, auf 970 Personen. Auch in Castrop-Rauxel geht diese Zahl weiter zurück: Sie sank nun von 169 auf 161, was allerdings nach Gladbeck (184) noch immer der zweithöchste Wert im Kreis RE ist.

In Castrop-Rauxel wurden drei Neuinfektionen gemeldet. Zehn Personen statistisch gesundeten. Die Inzidenz beträgt nun 64,1 (nach 61,4 am Vortag). In Herten, Gladbeck und Oer-Erkenschwick liegt sie über der Castrop-Rauxeler Marke. Der kreisweite Wert liegt nun bei 60,7 (Vortag: 61,5).

Besonders deutlich machen sich inzwischen die Impfungen in den hohen Altersgruppen bei den Neuinfektionen bemerkbar. Die Inzidenz liegt bei Ü80-Jährigen nur noch bei 58,6, bei Ü70 bei 48,4. Die Zahl der stationären Covid-19-Patienten liegt nun bei 104. 10 Patienten davon sind auf Intensivstationen.

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