Neues Bild zeigt schemenhaft die 9-Millionen-Brücke Sprung über die Emscher

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Der Sprung über die Emscher Ende September 2022: Die Brücke wird nun immer deutlicher sichtbar.
Der Sprung über die Emscher Ende September 2022: Die Brücke wird nun immer deutlicher sichtbar. © Rupert Oberhäuser
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Der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz ist nicht lange her. Als im „Emscherland“ in Henrichenburg / Suderwich der Emscherumbau als abgeschlossen gefeiert wurde, war ringsum noch Großbaustelle. Das ist einen Monat danach auch nicht anders. Aber ein Bestandteil nimmt mehr und mehr Konturen an.

Ein Foto der Emschergenossenschaft zeigt die Brücke am Wasserkreuz, die Emscher und Rhein-Herne-Kanal zugleich in einem großen Schwung überspannen wird: „Der Sprung über die Emscher nimmt immer mehr Gestalt an“, jubiliert der ELGV auf seiner Facebookseite.

So soll der Sprung über die Emscher nach den Planungen einmal aussehen.
So soll der Sprung über die Emscher nach den Planungen einmal aussehen. © Schüßler / Smeets

Anfang 2023 solle „die außergewöhnliche Brücke fertig sein. Dann könnt ihr den Rhein-Herne-Kanal und die Emscher trockenen Fußes überqueren – von Castrop-Rauxel nach Recklinghausen und umgekehrt“, so der Verband auf Facebook.

Gefördert wird das 450 Meter lange Bauwerk, das ein Doppel-S bildet, mit 8 Millionen Euro aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aus dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Als Fuß- und Radwegebrücke nimmt es den Emscher-Park-Radweg und den Emscher-Weg auf und vernetzt Castrop-Rauxel und Recklinghausen über den Natur- und Wasser-Erlebnis-Park auf Recklinghäuser Stadtgebiet. Rund 800.000 Euro steuert Castrop-Rauxel aus städtischen Mitteln bei.

Die Fertigstellung war ursprünglich für 2021 oder 2022 geplant.

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