Stadt baut Lummerland selbst

Ausschuss benennt Familienzentren

25.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Castrop-Rauxel Mit Unterstützung der Verbandsvertreter hat Rot-Grün im Jugendhilfeausschuss gestern Abend den Antrag der CDU, die Entscheidungen über Lummerland in Eigenregie und die neuen Familienzentren zu vertagen, abgeschmettert. Die drei neuen Familienzentren zum 1. August 2007 werden die AWo-Einrichtung an der Recklinghauser Straße, die «Kita am Wald» in Rauxel und der Einrichtungsverbund der ev. Kirche «Volltreffer»/«Senfkorn» an Brückenweg und Marienstraße. Anteile der Finanzierungsspritze vom Land (jeweils 12 000 Euro im Jahr) sollen für eine personelle Koordinierung verwendet werden. Jugendamtsleiter Volker Hilgenstock (Foto) machte in Sachen Kindergarten-Neubau Lummerland die Dringlichkeit der Entscheidung über die von den Christdemokraten kritisierte Tischvorlage deutlich. Bis zum 29. Juni müsse der Antrag auf Landesmittel gestellt sein. Erste Beigeordnete Petra Glöß verdeutlichte, dass der Fachausschuss zwar zuständig für die Entscheidung über den Standort, aber nicht das Finanzierungskonzept sei. Das sei ohnehin noch eine ungefähre Größe, der Rat bekomme zwar eine ergänzende Vorlage - aber nicht mehr vor der Sommerpause. Wie berichtet, wird mit einem städtischen Eigenanteil von etwa 1,5 Mio. Euro operiert. Die Vorplanung jedenfalls hält Glöß für ein gutes Konzept, eine zweite Ebene schaffe durchaus Großzügigkeit, alle vier Gruppen der Kindertageseinrichtung seien zum Garten orientiert. Ein «Kinderwagenparkplatz» deute die Entwicklung für die Zukunft an. Mit einem größer werdenden Anteil ganz kleiner Kinder im Kindergarten. Beim Votum für den Perspektivwechsel stimmten die Christdemokraten nicht mit ab. abi

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