Stadt sichert sich Gelände für Sportplatz, Feuerwache und Recyclinghof

Alter Kraftwerksstandort

Die Stadt hat den Zuschlag für das alte Kraftwerksgelände an der B235 erhalten. Dort sollen einmal ein Sportplatz für drei Vereine, eine neue Feuerwache und der neue Recyclinghof entstehen.

Habinghorst

, 25.09.2020, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände sollen neben einem Ersatz für die bisherige Feuerwache an der Frebergstraße und einem neuen Standort für den EUV-Recyclinghof auch ein neuer Sportplatz für die Vereine Victoria Habinghorst, VfB Habinghorst und den VfR Rauxel entstehen. So könnte es dort aussehen.

Auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände sollen neben einem Ersatz für die bisherige Feuerwache an der Frebergstraße und einem neuen Standort für den EUV-Recyclinghof auch ein neuer Sportplatz für die Vereine Victoria Habinghorst, VfB Habinghorst und den VfR Rauxel entstehen. So könnte es dort aussehen. © Jens Lukas/Montage Martin Klose

Die Stadt Castrop-Rauxel hat am Donnerstag (24.9.) den Zuschlag für das ehemalige Kraftwerksgelände an der Klöcknerstraße/B 235 erhalten.

Damit ist der Weg frei für die Umsetzung gleich dreier bedeutender stadtentwicklungsstrategischer Projekte der Stadt an diesem Standort. Auf dem Gelände sollen entstehen

Auf dem neuen Sportplatz sollen die bisher auf Naturrasen spielenden Vereine Victoria Habinghorst, VfB Habinghorst und VfR Rauxel künftig auf Kunstrasen eine neue Heimat finden. Nachdem nun Planungssicherheit besteht, können laut Stadt nun die Gespräche mit den Vereinen und die Haushaltplanungen fortgeführt werden.

Links hinten im Bild ist der für den Sportplatz geplante Bereich der Fläche zu sehen. Im Bildvordergrund liegt der Bereich, auf dem Feuerwehrwache und Recyclinghof Platz finden sollen.

Links hinten im Bild ist der für den Sportplatz geplante Bereich der Fläche zu sehen. Im Bildvordergrund liegt der Bereich, auf dem Feuerwehrwache und Recyclinghof Platz finden sollen. © Tobias Weckenbrock

Stadt bekam Zuschlag im Bieterverfahren

Seit Ende der 1990er-Jahre ist das einstige Eon-Kraftwerk (ehemals VEBA) in Rauxel stillgelegt. Danach folgte der Abriss bzw. die Sprengung einzelner Gebäudeteile sowie des Schornsteins und des Kühlturms. In der Flüchtlingskrise wurde die abgeräumte Fläche 2015/16 für eine Großnotunterkunft genutzt.

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Im seit gut einem Jahr laufenden mehrstufigen Bieterverfahren des Eigentümers Uniper/Eon um die Gesamtfläche hat die Stadt nun den Zuschlag erhalten. Sie wird nun die vertrags- und eigentumsrechtliche Umsetzung vornehmen.

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