Stadtteilverein hat umfangreiche Pläne für die „Ickerner Weihnacht“

Adventsprogramm

Die Corona-Pandemie schreibt Schlagzeilen. Viele Veranstaltungen fallen aus. Weihnachtsmärkte sind abgesagt. Doch in Castrop-Rauxel wird es im Advent Programm geben. Mein Ickern geht vorweg.

Ickern

, 14.10.2020, 07:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Stadtteilverein Mein Ickern sorgt auch in diesem Jahr dafür, dass der Ortsteil zur Adventszeit weihnachtlich beleuchtet ist.

Der Stadtteilverein Mein Ickern sorgt auch in diesem Jahr dafür, dass der Ortsteil zur Adventszeit weihnachtlich beleuchtet ist. © Marc Frese

Kein Adventsbasar in der JVA Meisenhof, keiner im Hebewerk Henrichenburg. Keine Martinsumzüge. Kein Heiligabend im Wichernhaus. Kein Himmlischer Advent, keine Casconcept-Veranstaltungen in diesem Jahr: Das Coronavirus fegt immer mehr Termine aus den Castrop-Rauxeler Adventskalendern.

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Coronabedingt abgesagt hat der Stadtteilverein Mein Ickern das Weihnachtssingen und den Fackellauf durch den Stadtteil. Der Vereins-Vorsitzende Marc Frese schreibt jetzt in einer Pressemitteilung: „Überschattet wird der Advent durch Corona und die Maßnahmen zur Eindämmung.“ In Ickern soll es aber trotzdem weihnachtlich werden. Darum hält man an einigen Dingen fest.

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Die 7. Ickerner Weihnacht, ehrenamtlich organisiert, bringt 2020:

  • Große Ickerntanne am Marktplatz: Schweres Gerät ist erforderlich, um einen fast neun Meter hohen Weihnachtsbaum aufzurichten. Dann gibt es sechs Wochen lang wieder einen zentralen Hingucker am Marktplatz auf der Wiese vor der Antoniuskirche. Der EUV hilft bei der Umsetzung. Leuchten soll der Baum mit über 1000 LEDs ab dem 27. November.
  • Weihnachtsbaumaktion: 80 Weihnachtsbäume werden entlang der Ickerner Straße, am Marktplatz und am Kreisel aufgestellt. Es werden Baumpaten gesucht: Vereine, Gruppen, Initiativen und Familien. Die Bäume werden ab dem 23. November aufgestellt, ab dem 27. können Paten schmücken. Die Schmückpatenschaft ist kostenlos. Melden kann man sich bei vorstand@mein-ickern.de. Auch, wenn man doch etwas spenden möchte.
  • Weihnachtsbeleuchtung der Händler: Seit 2014 wirbt Mein Ickern bei den Anliegern der Ickerner Straße dafür, Ladenlokale in der Adventszeit zu beleuchten. Mittlerweile sind 35 Händler und Dienstleister dabei. Jeder Ladeninhaber trägt selbst die Kosten.
  • Kleiner Nikolausmarkt: Unmittelbar nach der Absage des Adventsbasars in der JVA haben sich die Verantwortlichen überlegt, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Aufbauend auf dem Abstands- und Hygienekonzept des Bürgerpicknicks haben Stadtteilverein und JVA mit Ordnungsamt, EUV und Feuerwehr ein Konzept erarbeitet. Der Nikolausmarkt soll vom 4. bis 7. Dezember stattfinden. Fünf Hütten und Zelte werden auf dem Marktplatz aufgebaut. Die JVA verkauft Weihnachtsartikel.
  • Weihnachtsbeleuchtung über der Ickerner Straße: Seit 2017 baut Mein Ickern Weihnachtsbeleuchtung auf. Nachdem mit Lichterketten an der Ickerner Straße, der Seilscheibe und eines Baums am Kreisel der Grundstein gelegt wurde, erfolgte 2018 und 2019 der Ausbau mit Spenden von Privatpersonen und Unternehmen. Am Marktplatz wurden drei Bäume illuminiert und Laternenornamente aufgehängt. Im Jubiläumsjahr 2020 gibt es ein neues LED-Ornament „800 Jahre Ickern“. Es soll an der Fassade der Marktschule hängen.
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