Sternsinger sammelten 2021 ganz anders – Ergebnis ist dennoch ein Erfolg

Coronavirus

Die Sternsinger sind in diesem Jahr nicht wie sonst von Tür zu Tür gezogen. Das war in der Corona-Pandemie verboten. Dennoch kamen zigtausend Euro für eine unvergleichliche Spendenaktion zusammen.

Castrop-Rauxel

, 17.02.2021, 13:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Am 4. Januar 2019 wurden die Sternsinger im Rathaus Castrop-Rauxel von den stellvertretenden Bürgermeistern Katrin Lasser (SPD) und Hans-Hugo Kurrek (CDU) empfangen. Das ging im Jahr 2021 alles nicht. Und doch war die Aktion erfolgreich.

Am 4. Januar 2019 wurden die Sternsinger im Rathaus Castrop-Rauxel von den stellvertretenden Bürgermeistern Katrin Lasser (SPD) und Hans-Hugo Kurrek (CDU) empfangen. Das ging im Jahr 2021 alles nicht. Und doch war die Aktion erfolgreich. © Marcel Witte (A)

Die Sternsingeraktion 2021 war ganz anders als alle anderen je zuvor. Jetzt liegen die Spendenergebnisse der beiden Castrop-Rauxeler Pfarreien im Norden und im Süden der Stadt vor. „Da das Konkurrenzdenken der einzelnen Gemeinden vermieden werden soll, möchten wir nur die finalen Gesamtergebnisse der Pfarreien veröffentlichen“, erklärt das Dekanat Emschertal per Pressemitteilung.

Aber welche Auswirkungen hatte nun Corona auf die Ergebnisse? Das Ziehen von Tür zu Tür war in diesem Jahr verboten. Man behalf sich auf unterschiedliche Weise in den Pfarrgemeinden. In Corpus Christi im Norden wurden in diesem Jahr trotzdem 24.235,92 Euro gesammelt. Im Pastoralverbund Castrop-Rauxel-Süd mit den Gemeinden St. Franziskus, St. Elisabeth, St. Lambertus, Heilig Kreuz, St. Marien und Heiliger Schutzengel kamen 19.553,50 Euro zusammen.

In Summe sind das knapp 44.000 Euro, die die Sternsinger-Aktion erzielen konnte. Spendenempfänger ist in diesem Jahr unter anderem die Ukraine. Das Thema ist Arbeitsmigration unter dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“. In der Ukraine, Beispielland der Aktion, sind viele Kinder lange von Mutter, Vater oder beiden Eltern getrennt, weil diese im Ausland arbeiten. Die Sternsingeraktion machte darauf aufmerksam, warum Eltern zum Arbeiten ihre Heimat verlassen müssen, was das für die Kinder zu Hause bedeutet und wie sie durch Projekte unterstützt werden.

Ein ganz besonderes Jahr

„Das Dekanat Emschertal bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen für den Einsatz in diesem ganz besonderen Jahr“, heißt es in der Pressemitteilung. Im ganzen Dekanat habe eine kontaktlose Segensverteilung stattgefunden: Segenstüten wurden gepackt und in die Briefkästen gebracht, oder der Segen wurde an einigen zentralen Orten in den Gemeinden verteilt.

Das Ergebnis ist geringer als in den vergangenen Jahren: 2017 kamen insgesamt 48.000 Euro zusammen, 2016 sogar noch ein paar Euros mehr. Die Gemeinde St. Lambertus Henrichenburg gehört anders als alle anderen Gemeinden der Stadt dem Bistum Münster und der Pfarrei St. Dominikus Datteln an. Von dort liegen uns bisher keine Zahlen vor.

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