Unterschriften für Bürgerstiftung Agora

ICKERN Am heutigen Dienstag ist es soweit: In der Agora an der Zechenstraße sind um 18 Uhr die Gründungsstifter der Bürgerstiftung Agora für die Region Ruhrgebiet eingeladen. RN-Redakteuerin Ilse-Marie Schlehenkamp sprach darüber mit Horst Werner Schröder, Vorsitzender des Stiftungsvorstands

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 04.12.2007, 07:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unterschriften für Bürgerstiftung Agora

Horst-Werner Schröder

Das Gründungsfest ist schon im Juni gefeiert worden. Wieso leisten die Stiftungsgründer heute erst die Unterschrift? Schröder: Bei unseren Großsponsoren gab es bürokratische Hindernisse. Außerdem musste grünes Licht für die in der Satzung verankerte Gemeinnützigkeit abgewartet werden.Wie hoch wird denn das Stiftungskapital sein? Schröder: Wir haben als Schmerzgrenze 50 000 Euro. Und wir sind froh, dass wir jetzt darüber liegen.

Sie haben vor Monaten schon von 50 000 plus x gesprochen. Was heißt das konkret? Schröder: Bislang haben wir nur Verpflichtungserklärungen, wir wissen natürlich, dass wir jetzt in der Weihnachtszeit den Stiftern aufs Portemonnaie drücken.

Mit wieviel Stiftungsgründern rechnen Sie denn heute Abend? Schröder: Ich denke, so um die 30 werden es schon sein, die mit ihrer Unterschrift die Stiftung gründen.

Ab 150 Euro

Sind denn noch weitere interessierte Bürger willkommen? Schröder: Selbstverständlich, wir verstehen uns ja ausdrücklich als Bürgerstiftung.

Ab welcher Höhe sind denn Zustiftungen möglich? Schröder: Ab 150 Euro. Und wir sind dankbar für jede Zuwendung,

Was genau sind die Ziele der Stiftung? Schröder: Sie will dem Gemeinwohl dienen, es nachhaltig stärken, soziale, ökumenische und interkulturelle Projekte unterstützen und ins besondere das Kulturzentrum Agora fördern.

Was passiert nach der Unterzeichnung? Schröder: Wir warten auf die Zustimmung des RP.

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