Meteorologin stellt weitere „extreme Unwetter“ in Aussicht

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Im Kreis Recklinghausen gab es am Sonntagabend heftige Unwetter. Castrop-Rauxel blieb davon weitestgehend verschont. In den kommenden Tagen könnte es jedoch zu weiteren Unwettern kommen.

von Inka Hermanski

Castrop-Rauxel

, 10.08.2020, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wegen starker Unwetter war die Feuerwehr im Kreis Recklinghausen am Sonntagabend quasi im Dauereinsatz. In Castrop-Rauxel bekam man von alldem nur wenig mit, neben dunklen Wolken und Regenschauern blieb die Lage weitestgehend ruhig. Gibt es dafür eine Erklärung?

Ines Wiegand, Meteorologin des deutschen Wetterdienstes sagt: „Die Castrop-Rauxler hatten tatsächlich einfach Glück.“ Es habe keinen speziellen Grund gegeben, dass das Unwetter an Castrop-Rauxel vorbeigezogen sei. „Tatsächlich hat nicht mehr viel gefehlt und das Unwetter wäre auch in Castrop-Rauxel stärker ausgefallen“, erklärt Wiegand.

„Zum Ende des Tages ist das Unwetter abgeflacht, bevor es Castrop-Rauxel erreichen konnte“, führt die Meteorologin weiter aus.

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„Nördlich von Castrop-Rauxel hat es den höchsten Niederschlag gegeben. Die Radarauswertung zeigt dort für den gestrigen Tag 90 Liter pro Quadratmeter“, sagt Ines Wiegand. Nach Vorhersage der Meteorologin ist schon am Dienstag erneut mit einem ähnlich starken Unwetter wie am Sonntag zu rechnen.

Eine genaue Angabe, ob dieses wieder nur an Castrop-Rauxel vorbeiziehe, oder sich dieses Mal auch lokal entladen werde, könne sie jedoch noch nicht geben.

Sicher ist jedoch, dass die hochsommerliche Hitze noch bis zum Ende dieser Woche anhalten wird.

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