Vertragsabschluss: Das Neubauprojekt in Ickern soll jetzt endlich kommen

hzDrabig-City

Der Vertrag ist endlich unterzeichnet. Drabig-City an der Recklinghauser Straße kommt. Die Dornieden-Gruppe will Ende August erste Details des Bauprojekts vorstellen.

Ickern

, 11.08.2019, 09:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Ende hat es sich lange hingezogen, aber jetzt ist der Eigentümer-Wechsel auf dem Riesengrundstück an der Recklinghauser Straße in trockenen Tüchern. Vor ein paar Tagen ist der Kaufvertrag notariell über die Bühne gegangen.

In Ickern soll fast ein eigener kleiner Stadtteil entstehen. Noch ist die Größenordnung noch nicht ganz klar, es soll sich aber um mindestens 150 Wohneinheiten handeln, wie der neue Besitzer des in der Öffentlichkeit noch immer als „Drabig-City“ bezeichneten Areals nach dem verstorbenen SPD-Politiker und RWE-Manager Franz-Josef Drabig auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte.

Unternehmen aus Mönchengladbach

Der vormalige Eigentümer, Innogy in Essen, hat das Gelände an die Dornieden-Gruppe in Mönchengladbach verkauft. In Essen laufen die Abstimmungen über die Detailfragen. „Ende August stehen hoffentlich erste Details der Planung“, sagt Pressesprecher Thomas Bolte.

Das Verkaufsverfahren hatte Innogy seit 2017 wieder vorangetrieben, nachdem lange Zeit Schicht im Schacht gewesen war. Schon seit 2012 gibt es hier einen rechtskräftigen Bebauungsplan. Den Zuschlag für das Bauprojekt hatte die Dornieden-Gruppe bereits 2018 erhalten. Es steht außer Frage, dass die Realisierung von Drabig-City enorme Folgen für die Stadtentwicklung in Ickern und der ganzen Stadt hat. Stichworte: Kita- und Schulentwicklung.

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