Clemens Hegemann kennt Renate Schumacher seit gemeinsamen Schultagen. Der Habinghorster ist nur einer, der vor der Kamera erzählt, was die scheidende Geschäftsfrau ausmacht. © Uwe von Schirp
Lange Straße

Video: Kunden und Freunde danken Geschäftsfrau für ihr Lebenswerk

Am Samstagmittag war Schluss nach 24 Jahren. Renate Schumacher schloss ihre Ladentür zum letzten Mal ab. Hunderte Kunden sagten zuvor „Lebewohl“ und „Danke“ – auch vor der Kamera.

Sie galt als „Institution“, als „Seele eines ganzen Stadtteils“, ihr Laden als „Engelsburg“: Die Habinghorster Geschäftsfrau Renate Schumacher hat sich am Samstag (27.2.) in den Ruhestand verabschiedet. Die letzten Tage waren emotional.

Hunderte Kunden kamen mit Blumen, Kuchen und Likör. Aber das sind nur äußere Zeichen für Dankbarkeit und Anerkennung für ein „Lebenswerk“. Als solches hat Renate Schumacher ihren „Job“ immer betrachtet.

Am Samstagmittag schloss sie ihren Laden ein letztes Mal ab. Zuvor erklärten Kunden und Freunde der Geschäftsinhaberin dieser Redaktion, woher ihre Beliebtheit und Anerkennung rührt.

„Ich werde auch künftig hier meinen Lottoschein abgeben“, erklärte indes Renate Schumacher. Die Geschäftsfrau wird damit zur Kundin ihres Nachfolgers, Gökhan Gül. Und bleibt ihrem Stadtteil verbunden. Am Samstagnachmittag übergab sie dem Fußballprofi und dessen Familie das Geschäft.

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Freier Mitarbeiter
Geboren 1964. Dortmunder. Interessiert an Politik, Sport, Kultur, Lokalgeschichte. Nach Wanderjahren verwurzelt im Nordwesten. Schätzt die Menschen, ihre Geschichten und ihre klare Sprache.
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