Viele Castrop-Rauxeler dankbar für Aufräumaktion der Sturmschäden nach „Sabine“

Orkantief „Sabine“

Viele Menschen sind dankbar: Dass Sturmtief „Sabine“ nicht so wild war, wie von manch einem befürchtet. Vor allem aber den Helfern, die die Nacht über wachten und Castrop-Rauxel aufräumten.

Castrop-Rauxel

, 11.02.2020, 14:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele Castrop-Rauxeler dankbar für Aufräumaktion der Sturmschäden nach „Sabine“

Ein Tanne an der Ecke Bornstraße/Christinenstraße liegt seit Montagnachmittag nicht mehr im Weg. Sie war bei einer Sturmböe im Orkan-Tief "Sabine" umgekippt. © Fuest

Der Sturm „Sabine“ hat nicht viel Schaden angerichtet. Und doch hatten Helfer in Castrop-Rauxel einiges zu tun. Von „wettertypischen Einsätzen“ spricht die Stadtverwaltung nun im Nachgang: umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, herabfallende Dachziegel, umgestürzte Bauzäune. „Auch an städtischen Gebäuden sind nur kleinere Schäden vor allem an den Dächern festzustellen“, teilte die Pressestelle mit.

„Im Interesse der Grundschulkinder“

Die Feuerwehr kam in Summe auf knapp 20 Einsätze. Stadtgrün und der EUV sind aber auch am Mittwoch noch im Stadtgebiet unterwegs. So war das auch zum Beispiel an der Ecke Bornstraße/Christinenstraße: Eine Tanne fiel in der Nacht auf die Fahrbahn, wie ein Leser meldete. Am Montag schrieb er: „Jetzt kommt es vordringlich im Interesse der Grundschulkinder darauf an, dass die blockierten Gehwege im Sinne der Schulwegsicherheit zügig freigemacht werden.“

Viele Castrop-Rauxeler dankbar für Aufräumaktion der Sturmschäden nach „Sabine“

Mitarbeiter entfernen die Überreste einer Tanne. © Fuest

Am Nachmittag rückten Kräfte an und entfernten den Baum. „Das über den Sturmschaden informierte Ordnungamt war zügig vor Ort und hat die Räumungsaktion wohl veranlasst“, so der Leser. Nur einer von vielen, die mit einer Meldung an die Redaktion ihren Dank übermitteln wollten.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Sturmtief "Sabine" und die Auswirkungen in Castrop-Rauxel

Umgestürzte Baum, heruntergebrochene Äste, ein abgedecktes Dach: Orkan-Tief Sabine hat in Castrop-Rauxel für Schäden gesorgt. Die Feuerwehr ist zu mehreren Einsätzen ausgerückt.
10.02.2020
/
Auf dem Biesenkamp in der Altstadt sind Dachpfannen bis auf die Straße geflogen. Der Bürgersteig ist zwischen Doherr und dem FDP-Büro abgesperrt.© Thomas Schroeter
Auf dem Biesenkamp in der Altstadt sind Dachpfannen bis auf die Straße geflogen. Der Bürgersteig ist zwischen Doherr und dem FDP-Büro abgesperrt.© Thomas Schroeter
Auf dem Biesenkamp in der Altstadt sind Dachpfannen bis auf die Straße geflogen. Der Bürgersteig ist zwischen Doherr und dem FDP-Büro abgesperrt.© Thomas Schroeter
© Christian Püls
© Christian Püls
Die Feuerwehr musste mancherorts herabgefallene Äste von den Straßen räumen. Orkan Sabine blieb ansonsten aber ohne größere Auswirkungen. Hier ein Bild von der Dorlohstraße in Dingen.© Tobias Weckenbrock
Die Feuerwehr musste mancherorts herabgefallene Äste von den Straßen räumen. Orkan Sabine blieb ansonsten aber ohne größere Auswirkungen. Hier ein Bild von der Dorlohstraße in Dingen.© Tobias Weckenbrock
So sieht es am Montagmorgen auf dem Lambertusplatz aus, wo in der Nacht Dachziegel herunter gekommen waren.© Thomas Schroeter
Abgeknickte Bäume und Äste an der Ortseinfahrt zwischen Dingen und Bodelschwingh. Sturm Sabine hinterließ ein paar Schäden.© Tobias Weckenbrock
Abgeknickte Bäume und Äste an der Ortseinfahrt zwischen Dingen und Bodelschwingh. Sturm Sabine hinterließ ein paar Schäden.© Tobias Weckenbrock
© Christian Püls
© Christian Püls
© Christian Püls
© Christian Püls
Abgerissene kleinere Äste prägen das Stadtbild in Castrop-Rauxel.© Thomas Schroeter
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
Am Bennertor sorgte der Orkan für einen kleinen Hindernisparcours.© Christian Püls
Zwei Bäume kippte der Orkan an der Bornstraße.© Christian Püls
Zwei Bäume kippte der Orkan an der Bornstraße.© Christian Püls
An der Albrechstraße sperrte die Polizei die Bahnunterführung, damit die Feuerwehr sicher arbeiten konnten. Die Feuerwehrmänner sägten einen dicken Ast ab, der in die Fahrbahn ragte.© Christian Püls
An der Albrechstraße sperrte die Polizei die Bahnunterführung, damit die Feuerwehr sicher arbeiten konnten. Die Feuerwehrmänner sägten einen dicken Ast ab, der in die Fahrbahn ragte.© Christian Püls
An der Albrechstraße sperrte die Polizei die Bahnunterführung, damit die Feuerwehr sicher arbeiten konnten. Die Feuerwehrmänner sägten einen dicken Ast ab, der in die Fahrbahn ragte.© Christian Püls
An der Albrechstraße sperrte die Polizei die Bahnunterführung, damit die Feuerwehr sicher arbeiten konnten. Die Feuerwehrmänner sägten einen dicken Ast ab, der in die Fahrbahn ragte.© Christian Püls
An der Albrechstraße sperrte die Polizei die Bahnunterführung, damit die Feuerwehr sicher arbeiten konnten. Die Feuerwehrmänner sägten einen dicken Ast ab, der in die Fahrbahn ragte.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
An der Albrechstraße sperrte die Polizei die Bahnunterführung, damit die Feuerwehr sicher arbeiten konnten. Die Feuerwehrmänner sägten einen dicken Ast ab, der in die Fahrbahn ragte.© Christian Püls
An der Beckumer Straße (Ecke Heidestraße) fiel ein Baum dem Sturm zum Opfer.© Christian Püls
Schilder und Absperrungen flogen um.© Christian Püls
Wetter-Kontrast am Montagvormittag: Sonne in Becklem.© Christian Püls
Wetter-Kontrast am Montagvormittag: Sonne in Becklem.© Christian Püls
Jede Menge Kleinholz in Becklem.© Christian Püls
Der Sturm knickte viele Bäume um.© Christian Püls
Der Sturm ließ viele Äste abbrechen.© Christian Püls
Diesen Baum legte der Sturm an der Richterstraße auf der Stadtgrenze zu Dortmund um.© Christian Püls
Jede Menge Kleinholz an der Oskarstraße in Habinghorst.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
In der Straße Dickebank warf es diese Mülltonne um – wahrlich nicht die einzige in Castrop-Rauxel.© Christian Püls
Wetter-Kontrast am Montagvormittag: Sonne in Habinghorst.© Christian Püls
Jede Menge Kleinholz an der Wannerbruchstraße.© Christian Püls
Dieses Verkehrsschild hielt den Böen nicht stand.© Christian Püls
Orkan-Tief Sabine knickte Äste und Bäume ab.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
Jede Menge Kleinholz am Simon-Cohen-Platz.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls
Abgesehen vom Dach an der Lambertuskirche waren kaum Schäden in der Altstadt auszumachen. Nach Sturmtief Sabine ging in den Morgenstunden offenbar alles seinen gewohnten Gang.© Christian Püls

Warnung vor Waldspaziergang: Besser nicht

Eines bleibt noch zu bedenken: Der Landesbetrieb Wald und Holz warnt davor, in den nächsten Tagen die Wälder zu betreten. „Der Wind reicht aus, Bäume in den angeschlagenen Wäldern zu entwurzeln und schwere Äste herabstürzen zu lassen“, mahnt die Stadtverwaltung.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt