Drei Kinder bei Verkehrsunfall auf der B235 in Castrop-Rauxel verletzt

Autounfall

Bei einem Autounfall auf der B235 sind am Sonntag (24.5.) unter anderem drei Kinder verletzt worden. Eine 59-jährige Autofahrerin war zum Telefonieren auf den Standstreifen gefahren.

Henrichenburg

25.05.2020, 12:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Motorhaube eines Polizeifahrzeugs in Nahaufnahme.

Die Motorhaube eines Polizeifahrzeugs in Nahaufnahme. © Frank Bock

Bei einem Autounfall auf der B235/Dattelner Straße sind am Sonntag vier Personen leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 17.50 Uhr.

Eine 59-jährige Autofahrerin aus Datteln war auf den Seitenstreifen der B235 gefahren, um zu telefonieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Dass die Frau dort stand, übersah aber offenbar eine 30-jährige Autofahrerin aus Dortmund.

Fahrerin gab an, abgelenkt gewesen zu sein

Nach eigenen Angaben sei sie kurz abgelenkt gewesen. Sie fuhr auf das Auto der 59-Jährigen auf. Die 30-Jährige blieb unverletzt, die drei Kinder im ihrem Auto wurden vor Ort medizinisch behandelt.

Die Autofahrerin aus Datteln kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 9000 Euro geschätzt.

Bei Anrufen ist es ratsam, das Auto anzuhalten und erst dann das Telefonat entgegen zu nehmen. Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss sich auf empfindliche Bußgelder einstellen.

Versicherungen können Haftung ablehnen

Noch teurer wird es, wenn dem Verursacher eines Unfalls die Nutzung eines Smartphones nachgewiesen werden kann. Versicherungen übernehmen in solchen Fällen keine Haftung. Bei Unfällen mit Verletzten, einer Berufsunfähigkeit eines Beteiligten oder Todesfolge kann der Schaden in die Millionen gehen.

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