Vor 25 Jahren gründete Oliver Frese seine Glaserei in Castrop-Rauxel als Ein-Mann-Betrieb

Wirtschaft

Am Anfang musste sich Oliver Frese 1995 mit seiner neuen Glaserei am Westring gegen zwei Konkurrenten in Castrop-Rauxel behaupten. Heute kommen die Wettbewerber aus dem Internet.

Castrop-Rauxel

, 06.02.2020, 07:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor 25 Jahren gründete Oliver Frese seine Glaserei in Castrop-Rauxel als Ein-Mann-Betrieb

Oliver Frese (rechts) präsentiert sein Team aus Jan Frese, Wolfgang Zaun, Marcel Wenk (von li.) zum 25. Betriebsjubiläum. © Uschi Bläss

Ganz allein hatte Oliver Frese am 1. Februar 1995 in der Werkshalle Am Westring 210 b angefangen. Er musste sich damals gegen zwei weitere Glasereien in Castrop-Rauxel einen Platz im Wettbewerb schaffen.

Das ist dem Geschäftsmann gelungen. Heute ist er in Castrop-Rauxel konkurrenzlos, denn die beiden anderen Glasereien gibt es inzwischen nicht mehr. Dadurch sei es aber nicht leichter geworden, berichtet er: „Im Gegenteil“, so Frese, „jetzt muss ich mit der Konkurrenz im Internet mithalten.“

Heute befindet sich das Unternehmen in der benachbarten Werkshalle Am Westring 2010 c. „Wir brauchten einfach mehr Platz“, begründet Oliver Frese den Umzug.

Drei Fachleute unterstützen Frese

Während man früher alle Arbeitsschritte mit handbetriebenen Maschinen erledigt habe, nehme man jetzt den Schleifautomaten zur Hilfe. Der brauche viel Platz. Frese: „Wir spannen die Glasplatte ein, programmieren die Maße und dann kommt das fertig geschliffene Produkt heraus.“

Arbeitskräfte hat er dadurch nicht eingespart. Im Gegenteil – heute arbeitet Frese nicht mehr allein. Er wird von drei Fachleuten und einer Halbtagskraft im Büro unterstützt. Sogar sein eigener Sohn, Jan Frese, arbeitet im Unternehmen mit.

Das Unternehmen ist auf Neubau von Glasrückwänden für Küchen, den Austausch von defekten Isolierglasfenstern, Duschabtrennungen und Glastüren spezialisiert.

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