Corona-Risiko: Castrop-Rauxel reduziert die Zahl der Wahllokale

hzKommunalwahl 2020

Die Stadt Castrop-Rauxel steckt mitten in den Vorbereitungen für die Kommunalwahlen am 13. September. Wegen des Coronavirus gibt es Änderungen bei den Wahllokalen.

Castrop-Rauxel

, 21.07.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wegen der Corona-Pandemie erwartet die Stadt einen Anstieg bei der Briefwahl und erhöht deshalb im Vergleich zur Europawahl 2019 die Anzahl der Briefwahllokale von 11 auf mindestens 23. Außerdem reduziert sie die Anzahl der Urnenwahllokale von 57 auf 27.

Das Stadtgebiet Castrop-Rauxel ist in 23 Wahlbezirke eingeteilt, jeder Wahlbezirk erhält ein Urnenwahllokal. Hinzu kommen je ein weiteres Wahllokal in Becklem, Deininghausen, Dingen und Pöppinghausen, sodass am Wahlsonntag 27 Urnenwahllokale öffnen. Wählerinnen und Wähler sollen, so die Stadt, trotzdem kurze Wege haben.

Keine Wahlurnen in Altenheimen

Unter den 27 Urnenwahllokalen für den 13. September ist kein einziges Alten- und Pflegeheim. Diese traditionellen Standorte für Wahllokale bei vergangenen Wahlen wurden zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner, die zu Corona-Risikogruppen zählen, aufgegeben. Mit Ausnahme des Berufsbildungszentrums (BBZ) der VHS, drei Gemeindesälen und zwei Kindertageseinrichtungen werden die Wahllokale am 13. September in Schulgebäuden untergebracht sein.

Derzeit erarbeitet die Stadtverwaltung ein Hygienekonzept für die Wahllokale. Der Bereich Ratsangelegenheiten und Wahlen hat sich nach Angaben der Stadt dazu alle 27 Wahllokale zusammen mit der Feuerwehr angeschaut und sich vom Leitenden Desinfektor der Feuerwehr beraten lassen, wie die Abstands- und Hygieneregeln zum bestmöglichen Schutz der Wahlhelfer und Wähler umgesetzt werden können.

Die mehr als 60.000 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Castrop-Rauxels werden spätestens bis zum 23. August ihre Wahlbenachrichtungskarte erhalten. Voraussichtlich ab Mitte August können Briefwahlunterlagen beantragt werden.

Gewählt werden am 13. September in Nordrhein-Westfalen die Stadträte, die Kreistage, die Landräte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Integrationsräte und das Ruhrparlament.

Wahlhelfer gesucht

Für die Durchführung der Wahlen sucht die Stadt Castrop-Rauxel Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, insgesamt mindestens 350. „Diese elementare politische Mitbestimmung stellt aus organisatorischer Sicht eine große Herausforderung dar, die nur durch die tatkräftige Unterstützung vieler freiwilliger Helfer bewältigt werden kann, die sich am Wahlsonntag in den Dienst der Demokratie stellen“, heißt es aus der Pressestelle.

Wer mitmachen möchte, wendet sich bitte an das Wahlbüro der Stadt Castrop-Rauxel, Tel. (02305) 106-2211 oder per E-Mail an wahlbuero@castrop-rauxel.de

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