Warme Beleuchtung soll Park Henrichenburg in Szene setzen

Dorferneuerung 2020

Hecken und Bäume zeigen, wo früher die Mauern der Burg Henrichenburg waren. Jetzt soll der Park attraktiver werden. Dafür gibt es Gelder des Landes. Unter anderem geht es um Illuminationen.

Henrichenburg

09.10.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Park Henrichenburg soll attraktiver werden.

Der Park Henrichenburg soll attraktiver werden. © Stadt Castrop-Rauxel

1994 wurden bei Bauarbeiten die Fundamente der einstigen Burg Henrichenburg entdeckt. Heute lässt der Landschaftsarchäologische Park Henrichenburg die Geschichte der Burg wiederaufleben. So bilden Hecken und säulenförmige Bäume, die Mauern, Gebäude und Türme der Burg nach.

Neue Laternen

Mit Fördermitteln aus dem Landesprogramm „Dorferneuerung 2020“ soll der Park noch attraktiver werden. Die Arbeiten beginnen am Freitag (9.10.) und werden noch in diesem Jahr abgeschlossen.

Bodenstrahler sollen die Hecken und Bäume im Park illuminieren und damit die Struktur des historischen Ortes auch am Abend betonen. Neue Laternen werden entlang der Wege zwischen dem Rhein-Herne-Kanal, der Freiheitsstraße, der Wartburgstraße und der angrenzenden Siedlungen aufgestellt.

Mitlaufendes Licht für Fahrradfahrer

In Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutz- sowie der Unteren Naturschutzbehörde wird in beiden Fällen auf eine warme Lichtfarbe zurückgegriffen. Das Licht zur Illuminierung der Burg kann auch komplett abgeschaltet werden. Bei den Laternen wird ein mitlaufendes Licht installiert, das aufhellt, sobald es Bewegungen wahrnimmt.

Stromanschlüsse im Park dienen der Durchführung kleiner Veranstaltungen. Mit einer neuen Informationstafel werden Besucher in Zukunft auf den historischen Ort aufmerksam gemacht. Sitzbänke sowie Fahrradständer ergänzen den Reigen der Neuheiten.

Burg Henrichenburg

  • Die Burg Henrichenburg wurde erstmals 1263 urkundlich erwähnt.
  • 1787 wurde sie wegen Baufälligkeit abgebrochen.
  • In den 90er Jahren entdeckte man bei Bauarbeiten massive Ziegelfundamente, die zum Süd- und Ostflügel der Hauptburg gehörten sowie Wasserleitungen, Gräften und Kleinfunde.
  • Nach den Ausgrabungsarbeiten wurden die Fundamente der Burg wieder mit einer 1,5 Meter mächtigen Bodenschicht überdeckt und man erklärte das Areal zum Bodendenkmal.
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