Warnstreik wird Auswirkungen auf Kitas in Castrop-Rauxel und EUV haben

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Ein Warnstreik ohne Auswirkungen auf das öffentliche Leben wäre verfehlt. Der Warnstreik im öffentlichen Dienst am Donnerstag (24.9.) wird sich unter anderem auf Kitas auswirken. Ein Überblick.

Castrop-Rauxel

, 23.09.2020, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Donnerstag (24.9.) werden einige Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Castrop-Rauxel ihre Arbeit niederlegen. Grund sind Warnstreiks, zu denen die Gewerkschaften Verdi, GEW und dbb ihre Mitglieder aufgerufen hat, um für einen Tarifabschluss zu kämpfen, der unter anderem knapp 5 Prozent mehr Lohn und Gehalt vorsieht.

Das wird Auswirkungen in verschiedenen Bereichen haben. Einige sind im Vorfeld bekannt:

  • Um 8.30 Uhr wird es eine Kundgebung auf dem Europaplatz zwischen Rathaus und Forum/Europahalle geben. „Sie wird wegen des Coronavirus keine riesigen Ausmaße haben, aber das Treffen wird stattfinden“, so Verdi-Sprecherin Lisa Isabell Wiese auf Anfrage unserer Redaktion.
  • Sie bestätigte, dass Mitarbeiter der Stadtverwaltung ihre Arbeit zeitweise niederlegen würden. Der Warnstreik sei ganztägig und werde um 8 Uhr beginnen.
  • Bei der Müllabfuhr und der Straßenreinigung kann es Einschränkungen geben, im Verwaltungsbereich des EUV Stadtbetriebs könnte es zu eingeschränkten Erreichbarkeiten kommen, kündigt der EUV auf Facebook an.
  • Auch in einigen städtischen Einrichtungen werden laut Pressestelle der Stadtverwaltung Mitarbeiter in den Ausstand treten. „In einigen Einrichtungen der Kindertagespflege wird morgen gestreikt“, sagt Sprecherin Uta Stevens. Dort, wo gestreikt werde, seien Notgruppen für Kinder eingerichtet, deren Eltern beide berufstätig sind. „Die Kitas haben darüber die Eltern informiert.“ Stadtbibliothek und Freibad blieben geöffnet. Alle Termine im Bürgerbüro würden eingehalten, so Stevens.

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