Was Fußball und Countrymusik verbindet

CASTROP-RAUXEL Ein liebevolles Chaos aus Country- und Folkgesang, den verrücktesten Instrumenten und entwaffnenden Kurzgeschichten erwartet die Besucher der Lesung "Fußball vs. Countrymusik" des Taz-Kolumnisten Gerd Dembowski.

07.01.2008, 12:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Was Fußball und Countrymusik verbindet

Buchcover zur Lesung.

Mit seiner Lesung startet am Sonntag, 13. Januar in der Bahía de Cochinos an der Wittener Straße 122 eine ganze Reihe kultureller Veranstaltungen.

Gerd Dembowski aus Berlin und Brighton liest nicht nur aus seinem neuen Buch „Fußball vs. Countrymusik“ vor, das 2007 zum Fußballbuch des Jahrs nominiert wurde. Das könnte ja jeder. Bei seinen berüchtigten Lesungen puzzelt der Taz-Kolumnist seine Texte ineinander mit Gesang, mit Kinderinstrumenten und anderen Gegenständen, die er auf Lesereisen geschenkt bekommen oder gefunden hat. Antitainment vom Feinsten.

Mit „Fußball vs. Countrymusik“ hält er der Welt zwei seiner Leidenschaften entgegen. Dabei entstehen zeitlose Essays jenseits von 1:0-Berichterstattungen. Entwaffnende Kurzgeschichten und humorvolle Satire, die mit sehr persönlichen Eingängen immer den weg in ein „großes” gesellschaftliches Thema weisen.

Es geht um das erste geschossene Tor als erlebte Bedrohung, einen ausgiebig polemischen WM-2006-Rückblick, um die Suche nach dem echten Maradona, um das singende Holzfällerhemd Gunter Gabriel als Ersatzvater und um Fußball als Gesellschaftskitt. Und was haben Auswärtsfahrten mit Johnny Cash zu tun?

Die Lesung beginnt um 18.30 Uhr. Geöffnet ist ab 18 Uhr.

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