Weichen für Familienzentren gestellt

Zum 1. August bekommen drei weitere Einrichtungen eine Landesförderung

16.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Castrop-Rauxel Am Vorabend des gestrigen internationalen Tags der Familie hat die AG 2 des Jugendhilfeausschusses während ihrer Sitzung die Weichen für neue Familienzentren gestellt. Wie berichtet, wird es nach dem Mikado, das im vergangenen Jahr als Modellprojekt innerhalb des Landesprogramms ?Familienzentrum? an den Start ging, zum 1. August dieses Jahres drei weitere Tageseinrichtungen als Familienzentren geben. Beworben haben sich drei Tageseinrichtungen, die auch den Zuschlag in der Arbeitsgruppe bekommen haben. Welche drei das sind, soll erst in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Donnerstag, 24. Mai, bekannt gegeben werden, denn das Fachgremium hat darüber natürlich das letzte Wort. Jedenfalls sind die drei neuen Familienzentren flächenmäßig gut übers Stadtgebiet verteilt. Im kommenden Sommer wird es dann noch zwei weitere Familienzentren in Castrop-Rauxel geben, bis 2010 soll die Zahl auf zwölf angewachsen sein. Mit dem Status als Familienzentrum ist eine jährliche finanzielle Förderung von 12 000 Euro durch das Land verbunden, macht in der Summe also bei demnächst vier Familienzentren 48 000 Euro. Und genau an dieser Stelle wird in unserer Stadt mit dem so genannten Recklinghäuser Modell geliebäugelt. Das sieht so aus, dass ein Teil des Fördergeldes in die einzelnen Einrichtungen fließt, ein Teil aber auch dafür verwendet wird, eine Stelle zu finanzieren, die sich explizit mit der Verknüpfung der Einrichtungen beschäftigt. Und als Koordinierungsstelle fungiert. Da zum Beispiel auch mit den Partnern wie Erziehungsberatung und Gesundheitsamt. Was auch den Kindertageseinrichtungen ohne freigestellte Leitungskraft von der Logistik her entgegenkäme. Ob dieses Modell zum Tragen kommt, liegt ebenfalls in der Entscheidungskompetenz des Jugendhilfeausschusses. abi Interview 3. Lokalseite

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