Die mobile Impfaktion der Caritas ist ein Angebot für alle Catrop-Rauxeler. Besonders richtet es sich aber an Schüler ab 12 Jahre. © dpa
Corona-Impfung

Wenige Geimpfte an Castrop-Rauxels Schulen – Caritas organisiert Impfaktion

Die Caritas organisiert die nächste mobile Impfaktion in der Lambertuskirche. Eigentlich sollte es nur Zweitimpfungen geben. Dann kam die große Nachfrage von Schulen in Castrop-Rauxel.

Der Caritasverband Castrop-Rauxel organisiert am Samstag (25.9.) eine weitere mobile Impfaktion im Pfarrsaal der Lambertuskirche (Lambertusplatz 17). Wohl eine der Letzten, bevor Herbst und Winter die Corona-Infektionszahlen wieder in die Höhe treiben könnten und bevor im Oktober Coronatests kostenpflichtig werden.

„Ursprünglich wollten wir nur die Zweitimpfungen für diejenigen anbieten, die bei unserer ersten Impfaktion vor drei Wochen ihre Erstimpfung bekommen haben“, sagt Organisatorin Lisa Gröne. Dann habe sich aber das Berufskolleg Castrop-Rauxel gemeldet. „Dort gibt es noch relativ viele ungeimpfte Schüler“, sagt Gröne.

Impfquote an Schulen noch zu niedrig

Eine Nachfrage beim Adalbert-Stifter-Gymnasium zeigte: Auch dort sind längst nicht alle Schüler geimpft. „Also haben wir gesagt, wenn wir die Aktion sowieso machen, dann bieten wir sie einfach noch mal für alle an, die sich impfen lassen wollen. Ob sie beim letzten Mal schon da waren oder nicht“, sagt Gröne.

Am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr werden in der Lambertuskirche also nicht nur Zweit-, sondern auch Erstimpfungen gespritzt. „Die zweite Dosis kann man sich dann auch beim Haus- oder Kinderarzt abholen.“

91 Personen kamen zur ersten mobilen Impfaktion der Caritas in der Lambertuskirche. Eine Zahl, mit der Gröne zufrieden ist. Besonders im Vergleich mit ähnlichen Aktionen in größeren Städten. „Wir hoffen natürlich, dass alle, die bei uns ihre erste Dosis Biontech bekommen haben, jetzt auch daran denken, sich ihre zweite abzuholen.“

Impfung ist ein sozialer Akt

Lisa Gröne spricht sich klar für die Impfung aus. „Sich impfen zu lassen ist ein sozialer Akt, weil die Gesellschaft nur so weiter funktionieren kann. Nur so kann es weitergehen“, sagt sie. Außerdem sei es wichtig, durch den eigenen Impfschutz auch diejenigen zu schützen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.

„Ich hoffe, dass es auch für jüngere Kinder bald Impfmöglichkeiten gibt. Meine Tochter ist sieben Jahre alt. Und auch sie soll endlich wieder mehr Alltag haben, ohne ständig einen Test machen zu müssen.“

Was Lisa Gröne selbst seit Beginn der Corona-Pandemie am stärksten vermisst habe, seien Konzerte. „Die gibt es mittlerweile zum Glück wieder. Aber genau wie essen gehen und im Café sitzen wird das nur möglich bleiben, wenn alle, die sich impfen lassen können, mitmachen.“

Zur Impfaktion in der Lambertuskirche kann jeder kommen. Mitbringen sollte man seinen Personalausweis, seine Krankenkassenkarte und, wenn vorhanden, seinen Impfpass.

Über die Autorin
1997 in Dortmund geboren. Dort seit 2017 für die Ruhr Nachrichten im Einsatz. Habe die Stadt dabei neu kennen und lieben gelernt. Mag die großen und kleinen Geschichten um mich herum, Bücher, schreiben und fotografieren.
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