Zwei Drittel der Castrop-Rauxeler Erwerbstätigen müssen pendeln

Pendler-Statistik

Fast jeder zweite Erwerbstätige im Kreis Recklinghausen arbeitet in einer Stadt außerhalb des eigenen Wohnortes. In Castrop-Rauxel sind sogar 67,2 Prozent der Erwerbstätigen Berufspendler.

Castrop-Rauxel

, 24.10.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tagtäglich sind in den Morgenstunden zahlreiche Berufspendler auf den Autobahnen in der Region unterwegs.

Tagtäglich sind in den Morgenstunden zahlreiche Berufspendler auf den Autobahnen in der Region unterwegs. © dpa

Im Kreis Recklinghausen lebten 2019 insgesamt 300.795 erwerbstätige Menschen, 134.101 davon arbeiten außerhalb des Landkreises, gehören zu den Berufspendlern. Das sind 44,6 Prozent, also fast die Hälfe der Berufstätigen.

Der Kreis Recklinghausen liegt laut Aufstellung des Statistischen Landesamtes Information und Technik Nordrhein-Westfalen im landesweiten Trend. 4,8 Millionen der 9,3 Millionen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen pendelten im Jahr 2019 arbeitstäglich über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit.

Castrop-Rauxel auf Platz 184

Castrop-Rauxel belegt unter den NRW-Städten mit den meisten Auspendlern im Ranking der Statistiker Platz 184. Von den durchschnittlich 35.710 erwerbstätigen Castrop-Rauxelern im Jahr 2019 arbeiteten nur 11.700 an ihrem Wohnort.

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Die restlichen 24.010 gehörten zu den Alltagspendlern und arbeiteten in einer anderen Stadt. Das entspricht einer Auspendlerquote von 67,2 Prozent.

Auf der anderen Seite lebten von den insgesamt 23.362 Menschen, die 2019 in Castrop-Rauxel arbeiten, 11.662 nicht in der Europastadt. Die Einpendlerquote lag im Vorjahr damit bei 49,9 Prozent. Das heißt, dass so gut wie jeder Zweite, der in Castrop-Rauxel arbeitet, woanders wohnt.

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