Zwischenzeugnisse stehen an - vier Lerntipps von Experten für bessere Noten

Schule

Ende Januar ist Zeugnisausgabe. Auch wenn das Zwischenzeugnis zum Halbjahr nicht so gut ausfällt, können Schüler die Versetzung noch schaffen. Dafür gibt die Schülerhilfe jetzt vier Tipps.

Castrop-Rauxel

, 21.01.2020, 09:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zwischenzeugnisse stehen an - vier Lerntipps von Experten für bessere Noten

Ende Januar werden die Zeugnisse verteilt. © dpa

Die Zeugnisse der weiterführenden Schulen werden in Castrop-Rauxel am Freitag, 31. Januar, ausgeteilt, an den Grundschulen einige Tage vorher. Manche Schüler stresst dieser Termin.

„Leichte Anspannung ist bei schulischen Herausforderungen nützlich“, sagt Thomas Momotow vom Studienkreis. „Dauerhafter Stress jedoch senkt das Leistungsvermögen und macht krank.“ In dem Ratgeber „Schluss mit dem Schulstress“, den das Nachhilfeinstitut, Am Markt 15, ab sofort kostenlos ausgibt, erfahren Eltern, auf welche Symptome sie achten sollten und wie sie ihr Kind unterstützen können.

Ursachen herausfinden

Momotow: „Es ist wichtig, gemeinsam mit dem Kind herauszufinden, welche Ursachen der Stress hat.“ Gibt es fachliche Lücken, könne Nachhilfe helfen, ist ein Kind in vielen Fächern überfordert, könne ein Schulwechsel das Richtige sein. Wird ein Schüler gemobbt, ist ein Gespräch mit dem Klassenlehrer ratsam. Liegen die Ursachen im Alltag, zum Beispiel durch zu viel Medienkonsum, zu wenig Schlaf oder ungesunde Ernährung, können klare familiäre Regeln Abhilfe schaffen.

„Fällt das Halbjahreszeugnis nicht so aus wie gewünscht, ist es wichtig, sein Kind nicht unter Druck zu setzen“, empfiehlt Momotow. Besser sei es, in Ruhe zu überlegen, wie das zweite Halbjahr besser laufen kann.

Nachhilfeinstitute gibt einige in Castrop-Rauxel. Die Schülerhilfe am Biesenkamp gibt vier Tipps, wie die Versetzung vielleicht zu retten ist, auch wenn das Zwischenzeugnis nicht so gut ausfällt.

(1) Lerntyp

Hören, Sehen, Fühlen, Schmecken, Riechen – jeder Mensch nimmt seine Umwelt mit seinen Sinnen wahr. Dabei setzt jeder von uns seine Sinne unterschiedlich stark ein. Genauso unterscheiden wir uns auch beim Lernen: Der eine kann sich Dinge besser merken, wenn er sie hört, der andere muss sie lesen oder anfassen, um sie zu begreifen. Jeder sollte für sich herausfinden, welcher Lerntyp er ist.

(2) Wer schreibt, der bleibt!

Mühsam, aber sinnvoll: Mündliche Mitarbeit und Mitschreiben im Unterricht wirken Wunder, um sich den Lernstoff dauerhaft einzuprägen. Der Vorteil: Man merkt sofort, wenn man etwas nicht versteht, und kann beim Lehrer nachfragen. So hat man die Zusammenfassung fertig und kann sich sicher sein, dass die Lerngrundlage korrekt ist.

(3) Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Bei Unklarheiten sofort bei der Lehrkraft nachfragen. So werden Lücken vermieden, die sonst das ganze Jahr über mitgeschleppt werden.

(4) Häppchenweise lernen

Lernen auf den letzten Drücker – was schon viele Schüler vor dem

Untergang gerettet hat, ist fürs Langzeitgedächtnis ungeeignet. Es ist effektiver, so früh wie möglich mit dem Lernen anzufangen und den Stoff in kleine tägliche Lernportionen zu unterteilen. Der Lerneffekt ist größer, je kleiner die Einheiten sind.

Neben der Schülerhilfe und dem Studienkreis gibt es in Castrop-Rauxel noch andere Nachhilfe-Institute, wie die Nachhilfeschule Herkules, Ickerner Straße 31, die LernOase am Europaplatz und das Kumon-Lerncenter an der Widumer Straße 26.

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