Was die Musikfans beim „Red Balloon“-Festival in Dorsten alles erwartet

Red Ballon Festival

2018 wurde mit dem „Red Balloon“-Festival ein erfolgreiches Rock- und Pop-Event aus der Taufe gehoben. Am 2. (Freitag) und 3. August (Samstag) gibt es die Zweitauflage. Hier alle Infos.

Dorsten

, 01.08.2019, 05:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Was die Musikfans beim „Red Balloon“-Festival in Dorsten alles erwartet

Wie im schon im Vorjahr werden beim Red Balloon-Festival auch diesmal viele Besucher und Bands am „Leo" für Stimmung sorgen. © a.hofmann/hofmann-foto@web.de

Mit der Premiere des „Red Ballon“-Festival 2018 hatten Christian Joswig, Leiter des städtischen „Leo“, Karim Laiquddin vom Rockforum Dorsten und ihre Unterstützer und Sponsoren aus dem Stand heraus einen kleineren, aber feinen Nachfolger für das einst legendäre Halden-„Dorstival“ aus der Taufe gehoben - mit ganz eigenem Charme und Gepräge.

Jetzt kommt es zur Zweiauflage: Im Hervester Begegnungszentrum „Das Leo“ an der Fürst-Leopold-Allee 70 am Freitag (2. August) ab 17 Uhr und Samstag (3. August) ab 14.30 Uhr. Im Open-Air-Innenhof, passenderweise „Playground“ genannt, spielen dann 70 Musiker in 18 Bands, vornehmlich aus der Region, spielen teils harten Rock und soften Pop und akustische Singer-Songwriter sind auch am Start. Auftrittsdauer: zwischen 30 und 45 Minuten, die Nachmittags-Gruppen kürzer, die am Abend länger. Der Top-Act (Sebel and Band) darf länger spielen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Alle Bands des Red Balloon Festivals

70 Musiker, 18 Bands, zwei Tage lang Rock und Pop im Bürgerzentrum "Das Leo" (Fürst-Leopold-Allee 70) in Dorsten: Wir stellen alle Gruppen in einer Bilderstrecke kurz vor.
26.07.2019
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Die Band Ravage gehört zu den Urgesteinen der klassischen Heavy-Metal-Szene: Breite Gitarrenriffs, rhythmische Zwischenparts im Wechsel mit melodischen, zweistimmigen Gitarrensoli. Festivalopener am Freitag um 17 Uhr© Privat
Die drei Schockromantiker haben sich dem Genre „Fun-Punk“ verschrieben. Mit drei Akkorden, drei Promille und Botschaften, die für den Weltfrieden sorgen dürften – und das am Freitag um 17.45 Uhr.© Dennis Dudda, Essen/Ruhr
Abnormal End – das ist unkonventioneller Metal, der den Bruch zum Althergebrachten sucht. Mit Saxophon, melodischen Gitarren und pointierten Texten, ein Spagat zwischen Death Metal und Alternativ: Freitag ab 18.30 Uhr.© Privat
Die Evil Daltons spielen Psychobilly, einen Musikstil, der den Rhythmus und das rebellische Feeling des 50er Jahre-Rockabilly mit der Härte und Aggressivität von abgedrehten Garage-Punk kombiniert. Und das am Freitag um 19.15 Uhr.© Tim Boußard
„Skip to Friday“ ist Punkrock aus Gelsenkirchen. Die vier Jungs legen viel Wert auf Humor, Action und Ehrlichkeit. Fetzige Gitarren, schnelle Rhythmen und eine ordentliche Portion zum Mitsingen – am Freitag um 20.45 Uhr.© Privat
„The Pighounds“ wollen zeigen, dass der Seattle-Sound auch im Duo noch mehr als lebendig ist. Peter Bering (Guitar, Vocals) und Alessandro de Luca (Drums) sind ein hoch-kreatives Duo. Ihr Auftritt: Freitag, 21 Uhr.© Privat
Dipsomania (Thrash-Metal) sind alte Bekannte aus Dorsten, die seit mehr als 30 Jahren mit Unterbrechungen aktiv sind. Ende 2017 nahm die Band ihre Jubiläums-CD (Uncompromising) auf, deren Songs sie am Freitag um 22 Uhr live präsentieren werden.© Privat
Sloe Gin, das sind Christopher Wilken und Werner Althoff, Britta Althoff und Lukas Althoff. Das Programm führt durch die Rock- und Pop-Geschichte, von gefühlvollen Balladen und Rock’n’Roll bis hin zu Funk – am Freitag um 23 Uhr.© Privat
Gar nicht so still geht’s bei den Auftritten von Still Waters aus Dorsten zu: melodiöse Gitarren-Riffs, ausdrucksstarker Gesang, flotte Rhythmus-Sektion, aer auch ruhige Töne. Samstag zum Auftakt um 14.30 Uhr.© Simone Sprick Lichtbildkunst
2018 gaben „The colour of desert“ im „Leo“ ihr Debüt in der neuen Heimatstadt von Julie Wnuk. Mit bekannten Musikern präsentiert die Sängerin eigene englischsprachige Songs in Richtung „Alternative-Pop-Folk“. Samstag, 15.15 Uhr.© Privat
Joe Alesko reist gern umher und mit ihren Zuhörern durch Poesie und Beats. Sie macht sich gern ihren eigenen Reim auf die Dinge. Die Sängerin kommt mit Dirk, er spielt Gitarre, Bass und Drums. Und Joe singt – am Samstag um 16 Uhr.© Privat
Die Musiker von 12° Ost spielen Songs, die sowohl die Leichtigkeit als auch die Schattenseiten des Daseins thematisieren, zwischen Pop, Rock und Reggae, frei von Esoterik und durchaus tanzbar. Samstag um 16.45 Uhr.© Privat
Ohne sich selbst zu beschränken, machen „Blondinbootz“ eigene Songs: rockig, poppig, groovy, funky. Mitwippen, mittanzen, mitsingen, manchmal kritisch, manchmal seichte Schnulze, alles dabei. Am Samstag um 17.30 Uhr© TAng
Carsten Butterwegge präsentiert ehrliche Songs im Standup-Comedy-Gewand und Anekdoten. Alko-Pop nennt er dies. Die Musiker, die er mitbringt, verleihen den deutschsprachigen Songs eine Menge Live-Energie. Samstag um 18.15 Uhr.© Privat
Apewards wandeln zwischen den Welten des Stoner- und Blues-Rocks und an den Rändern des Psychedelic- und Alternative-Universums. Auf filigrane Art verbinden sie druckvolle Riffs mit Songwriting. Auftritt: Samstag um 19.15 Uhr© Privat
Wenn Singer/Songwriter Norman Keil auf der Bühne steht, erwartet den Zuhörer eine energiegeladene Show mit kraftvollen Gitarren getragen mit Witz, Charme und viel Authentizität. Auftritt: Samstag um 20.15 Uhr.© MEDIENZAUBEREI JENNIFER KEIL
Ein „Geschichtenerzähler“ ist Sebel. Einer, der mit seinen authentischen Songs zwischen Melancholie, Hoffnung und Selbstironie etwas Besonderes in der deutschen Musiklandschaft verkörpert. Er spielt mit Band am Samstag um 21.30 Uhr. © Thiele
Mit ausgeklügeltem Progressive-Metal – einige Lieder dürfen auch mal das 20-Minuten-Format sprengen – haben sich die fünf Vollblut-Musiker in der Region einen Namen gemacht. Closing Act am Samstag um 23 Uhr.© Privat

1500 Musik-Fans waren im Vorjahr insgesamt am Start, so viele sollen es auch jetzt allemal werden. Es gibt einige Neuerungen im Vergleich zum Vorjahr, auch im gastronomischen Bereich. Wie gehabt dabei: der Imbiss-Stand „Rock im Biss“, erstmalig hinzu kommt „Indian Curry“, auch in veganer und vegetarischer Variante. Neu ist auch der Wein- und Sektstand.

Lokaler Rock als Pausenmusik

Die Bands bekommen einen Extra-Bereich, wo sie ihre Platten verkaufen können. Und Dorstener Musikgruppen, die diesmal nicht im Festival-Programm zu sehen sind, können immerhin gehört werden: Ihre Songs werden in den insgesamt 16, jeweils 15 Minuten dauernden Pausen über die Musikanlage eingespielt. Neu ist übrigens auch, dass Festival-T-Shirts zum Preis von 15 Euro verkauft werden.

Der Zeitplan am Freitag

  • Ravage (17 bis 17.30 Uhr)
  • Schockromantik (17.45 bis 18.15 Uhr)
  • Abnormal End (18.30 bis 19 Uhr)
  • Evil Daltons (19.15 bis 19.45)
  • Skip To Friday (20 bis 20,45 Uhr)
  • The Pighounds (21 bis 21.45 Uhr)
  • Dipsomania (22 bis 22.45 Uhr)
  • SloeGin (23 bis 23.45 Uhr)

Der Zeitplan am Samstag

  • Still Waters (14.30 bis 15 Uhr)
  • The colour of desert (15.15 bis 15.45 Uhr)
  • Joe Alesko (16 bis 16.30 Uhr)
  • 12° Ost (16.45 bis 17.15 Uhr)
  • Blondinbootz (17.30 bis 18 Uhr)
  • Der Butterwegge (18.15 bis 19 Uhr)
  • Apewards (19.15 bis 20 Uhr)
  • Norman Keil (20.15 bis 21.15 Uhr)
  • Sebel + Band (21.30 bis 22.45 Uhr)
  • Emerald Edge (23 bis 0 Uhr)
  • Die 18 Bands kommen vorwiegend aus Dorsten und den Nachbarstädten.
  • Tickets gibt es im „Leo“ (Fürst-Leopold-Allee 70), Vinylcafé „Schwarzes Gold“ (Fürst Leopold-Platz), Sparkasse Vest (Hauptstelle Julius-Ambrunn-Straße, Hervest Hellstraße 4, Holsterhausen Freiheitsstraße 7 bis 9), Stadtinfo Dorsten (Recklinghäuser Straße), Handwerkshof Wulfen, Post Krewerth (Dülmener Straße Wulfen) im Vorverkauf.
  • Das Wochenendticket als Stoffbändchen kostet im Vorverkauf 10 Euro. An der Tages-/Abendkasse gibt es für 7 Euro Tageskarten, jedoch dann leider ohne Stoff-Festivalbändchen.
  • Auf dem gesamten Festival gilt das aktuelle Jugendschutzgesetz. Beim Einlass ist ein gültiger Lichtbildausweis mitzubringen.
  • Zeiten: Freitag Einlass ab 16.30 Uhr, Beginn 17 Uhr, Samstag Einlass ab 14 Uhr, Beginn 14.30 Uhr.
  • Genügend Parkplätze sind auf dem Zechengelände vorhanden.
  • Weitere Infos unter Tel. (02362) 9540404 und im Internet
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