Nach dem Feuer in der Montessori-Turnhalle: Jetzt sind die Sachverständigen am Werk

hz300.000 Euro Sachschaden

Angeblich soll in der Montessori-Turnhalle ein Brandstifter Feuer gelegt haben. Ob am Gerücht, das in Wulfen kursiert, was dran ist? Sachverständige untersuchen das.

Wulfen

, 26.01.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Brandermittler der Polizei waren am Tag nach dem Feuer in der Montessori-Turnhalle am 2. Januar dabei, als es um die Ursachenermittlung ging. Die Ermittler schlossen seinerzeit aus, „dass das Feuer in der Halle mutwillig gelegt worden ist“. Das sagte Polizeisprecher Michael Franz auf unsere Anfrage und ergänzte: „Unsere Sachverständigen haben bei ihren Untersuchungen keine Einwirkungen von außen festgestellt.“

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Allerdings sagte Franz auch, dass weitere Sachverständige, von Versicherungen etwa, sich vor Ort ebenfalls umsehen würden. Wegen des sehr hohen Sachschadens - die Stadt geht von etwa 300.000 Euro aus - ist es üblich, dass weitere Gutachter hinzugezogen werden.

Brandermittler waren wieder da

Am Freitag waren die Brandermittler der Polizei erneut am Kleinen Ring. Eine Fachfirma für Brandsanierungen entfernte zunächst den Hallenboden komplett. Von dort aus hatten sich die Flammen vor drei Wochen ihren Weg durch den Boden ins Innere der Halle gebahnt und den hohen Sachschaden verursacht.

Es dauerte mehrere Stunden, bis die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften den Brand eindämmen konnte. Gerüchteweise heißt es jetzt in Wulfen, dass möglicherweise ein Brandstifter für die verheerenden Folgen verantwortlicht sein könnte. Das wurde von der Polizei auf unsere Anfrage aber nicht bestätigt.

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