40-jähriger Mann kollabiert bei Festnahme und stirbt später im Krankenhaus

Polizeieinsatz

Bei dem Mann, der am Samstag bei einem Polizeieinsatz kollabierte und später starb, handelt es sich um einen 40-Jährigen. Er wurde wegen eines Falls von häuslicher Gewalt gesucht.

Dorsten

, 13.04.2020, 13:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Straße am Kanal zwischen Dorsten und Marl

Auf der Straße Am Kanal sollte die Festnahme des Mannes erfolgen. © Guido Bludau

Bei der Person, die am Ostermontag nach einem Polizeieinsatz an der Stadtgrenze zwischen Dorsten und Marl gestorben ist, handelt es sich offensichtlich um einen 40-jährigen Mann, der von der Polizei nach einem in Marl gemeldeten Vorfall von häuslicher Gewalt festgenommen werden sollte.

Wie die Polizei Recklinghausen am Ostersonntag bestätigt hat, sollte der Mann am Samstag gegen 12 Uhr auf der Straße Am Kanal auf Marler Stadtgebiet „in Gewahrsam genommen“ werden. Der Mann habe zunächst Widerstand geleistet und sei dann kollabiert.

Ein sofort alarmierter Notarzt und weitere Rettungskräfte versorgten den 40-Jährigen auf der Straße und brachten ihn ins Krankenhaus. Dort sei er später gestorben.

Die Staatsanwaltschaft Essen untersucht den Vorfall

Die Polizei Dortmund hat zunächst die weiteren Ermittlungen zu diesem Vorfall übernommen. Wenn es im Zusammenhang mit einen Polizeieinsatz zu einem Todesfall kommt, ist es üblich, dass aus Neutralitätsgründen eine andere Polizeidienststelle ermittelt.

Inzwischen liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft Essen, die erst nach Ostern weitere Auskünfte erteilen wird.

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