Aufgerissene Säcke, verstreute Kleidung: Kleiderkammer hat ein Problem

An der Crawleystraße

Die Kleiderkammer des Sozialdienstes katholischer Frauen hat ein Problem. Weil die Kleiderkammer nur noch eingeschränkt geöffnet ist, fliegen vor der verschlossenen Tür die Fetzen.

Dorsten

, 20.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zum Neustart der SkF-Kleiderkammer an der Crawleystraße 9 gratulierten Bürgermeister Tobias Stockhoff, Sozialamtsleiter Thomas Rentmeister und Markus Pettendrup, Geschäftsführer von Automobil-Köpper (v.l.), der SkF-Vorsitzenden Ute Berg.

Zum Neustart der SkF-Kleiderkammer an der Crawleystraße 9 gratulierten Bürgermeister Tobias Stockhoff, Sozialamtsleiter Thomas Rentmeister und Markus Pettendrup, Geschäftsführer von Automobil-Köpper (v.l.), der SkF-Vorsitzenden Ute Berg. © Anke Klapsing-Reich (A)

Seitdem die Kleiderkammer des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) an der Crawleystraße 9 beheimatet ist, kann sich der Vorstand nicht über Spenden aus der Bevölkerung beklagen. Aber: Wegen der Corona-Pandemie sind die Öffnungszeiten eingeschränkt worden. Das führt zu „äußerst unschönen Begleiterscheinungen“, wie Marlies Vogel vom Vorstand der ehrenamtlichen Hilfe sagt.

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„Vor der Tür liegen aufgerissene Kleidertüten, die Kleidung wird in der Gegend verstreut und ist verschmutzt“, so Vogel. Der SkF kann die Kleiderkammer zurzeit nur am Donnerstag von 9 bis 11.30 Uhr für die Kleiderannahme öffnen und samstags von 10 bis 12 Uhr für die Kleiderausgabe. Das hat sich wohl noch nicht herumgesprochen. Denn Spender legen Säcke auch dann vor der Tür ab, wenn diese verschlossen ist.

Bitte: Keine Säcke vor die verschlossene Tür legen

Marlies Vogel bittet deshalb darum, „keine Säcke zu hinterlassen, wenn die Kleiderkammer geschlossen ist“. Der SkF sei stets dankbar für Kleiderspenden. Allerdings müssten folgende Kriterien erfüllt sein: „Keine Verschmutzungen, keine Risse und Schäden an den Tüten und modisches Aussehen der Kleidungsstücke.“

Der SkF setzt die Kleiderspenden in bares Geld um. Das Geld wiederum geht an Mütter in Not in Dorsten. Nach den Ferien will der SkF übrigens wieder öfter öffnen. Die Zeiten werden noch bekanntgegeben.

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